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Sommerferien-Ende im Osten Österreichs: Staus wegen Rückreiseverkehr

Rückreiseverkehr zum Ferienende: Lange Staus drohen unter anderem an der Grenze zwischen Slowenien und Österreich beim Karawankentunnel
Rückreiseverkehr zum Ferienende: Lange Staus drohen unter anderem an der Grenze zwischen Slowenien und Österreich beim Karawankentunnel ©APA/GERD EGGENBERGER (Sujet)
Am kommenden Wochenende drohen kilometerlange Staus - enden doch für mehr als 2 Millionen Schüler in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland die Sommerferien.
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In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland, in Bayern sowie in Kroatien enden am Wochenende die Sommerferien. Der ÖAMTC rechnet daher mit regem Verkehr in Tirol und Salzburg sowie auf den Einzugsstraßen in Wien. Auch wenn SARS-CoV-2 die Reisegewohnheiten 2020 massiv geändert hat, werden zum Ferienende kilometerlange Staus auf den Transitrouten im Westen und an den Grenzen nicht ausbleiben, so auch die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Wo Staus befürchtet werden - Verzögerungen auch rund um Wien

Durch das Ferienende in Bayern ist vor allem auf der Fernpassstrecke (B179), der Brenner Autobahn (A13) und der Inntal Autobahn (A12) mit Staus zu rechnen, so der ÖAMTC. Aber auch die Tauern Autobahn (A10) und in weiterer Folge der Grenzübergang am Walserberg (A1) werden überlastet sein. Bei der Einreise nach Österreich ist zudem an den Grenzübergängen Karawankentunnel auf der A11 und in Spielfeld auf der A9 mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Im Osten Österreichs erwartet der ÖAMTC lebhaften Rückreiseverkehr. Besonders im Nahbereich von Wien sollte man mit Verzögerungen rechnen, so etwa auf der Süd Autobahn (A2) ab Mödling.

Rückreiseverkehr: Stärkster Reisetag ist Samstag

Der stärkste Reisetag wird laut ARBÖ auch diesmal der Samstag sein. Ab den Morgenstunden sollten Autofahrer vor allem an Grenzen mit stundenlangen Verzögerungen bei der Einreise rechnen. Die "Hot-Spots" werden erfahrungsgemäß der Karawankentunnel in Kärnten, der Autobahngrenzübergang Spielfeld in der Steiermark sowie der Autobahngrenzübergang Nickelsdorf im Burgenland. "Das liegt speziell daran, dass der Karawankentunnel und Spielfeld neben dem Loiblpass die einzigen Grenzübergänge für den internationalen Reiseverkehr zwischen Österreich und Slowenien sind. Der Autobahngrenzübergang Nickelsdorf ist der einzig offene für den internationalen Straßenverkehr zwischen Ungarn und Österreich", weiß ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider. Die Länge der Wartezeiten ist nicht unerheblich. Ob auch bei der Ausreise viel Geduld gefragt sein wird, hängt von der Kontrolldichte der slowenischen Behörden ab sowie der Durchsetzung des de facto Einreiseverbots für Ausländer nach Ungarn ab.

Im Laufe des Vormittags werden kilometerlange Staus auf den Transitrouten nicht ausbleiben. In Tirol wird die Fernpassstrecke (B179) vermutlich ganz vorne in der Stauberichterstattung zu finden sein. Einiges an Geduld wird aber auch auf der Zillertalstraße (B169) - besonders vor dem Brettfalltunnel, wo Blockabfertigung - wie vor dem Lermoosertunnel auf der B179 - nicht unwahrscheinlich ist, gefragt sein. Ein ähnliches Bild wird es auch auf der Inntalautobahn (A12) vor der Grenze Kufstein/Kiefersfelden geben. Neben den Polizeikontrollen auf der deutschen Seite wird die Baustelle eine Ursache für die Staus ein. Zwei Baustellen auf deutscher Seite, am kleinen deutschen Eck bei Schneizelreuth und Unterjettenberg, werden für die längsten Staus in Salzburg auf der Loferer Straße (B178) vor der Grenze Steinpass sorgen. Hier ist ein Zeitverlust von einer Stunde oder mehr sehr wahrscheinlich. Einiges an Geduld wird auch auf der Scheitelstrecke auf der Tauernautobahn (A10) sowie auf der Westautobahn (A1) im Großraum Salzburg, speziell vor der Grenze Walserberg, ein guter Reisebegleiter sein. Auf der Pyhrnautobahn (A9) in Oberösterreich und der Steiermark werden Staus zwischen dem Gleinalmtunnel und dem Knoten Sankt Michael, im Bereich zwischen Kammern und Mautern und vor der Tunnelkette Klaus nicht ausbleiben.

ÄRBO erwartet Staus bis zum Abend und gibt Autofahrern Tipps

"Insgesamt werden die Staulängen auf den Transitrouten die Werte der Vorjahre wahrscheinlich nicht erreichen. Die Staus werden dennoch bis in den Nachmittag und an den Grenzen möglicherweise bis in den Abend andauern", so ARBÖ-Experte Thomas Haider weiter.

Autofahrer sollten sich auf mögliche Staus mit ausreichend leichtem Proviant, alkoholfreien Getränken, Ablenkungsmöglichkeiten für Mitreisende sowie den wichtigsten Begleitern, einem langen Geduldsfaden und Pläne für Alternativrouten, vorbereiten.

ÖAMTC rechnet zusätzlich bei Schönwetter mit Ausflüglern

Mit erheblichem Verkehr ist bei schönem Wetter auf den Zufahrtsstraßen in Ausflugsgebiete zu rechnen. Vom Bodensee, über die Kärntner Seen, dem Salzkammergut, bis zum Neusiedlersee werden die Zu- und Abfahrten bei Schönwetter belastet sein.

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