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Shutdown kostet Handel Umsatz von 3 Mrd. Euro im Monat

Die Umsätze im Handel sinken ins Bodenlose.
Die Umsätze im Handel sinken ins Bodenlose. ©APA/HERBERT P. OCZERET
Der Einzelhandel in Österreich verliert wegen der Umsatzeinbrüche durch das Coronavirus rund 113 Millionen Euro pro Tag. Dabei sind Zahlen der Gastronomie oder konsumnaher Dienstleistungsbetriebe noch gar nicht eingerechnet.

Der "Shutdown" aufgrund des Coronavirus kostetet den heimischen stationären Einzelhandel bei 26 Öffnungstagen bis zu 3 Mrd. Euro Bruttoumsatz pro Monat. Zu diesem Ergebnis kommt der Handelsberater "Standort + Markt". Der tägliche Umsatzverlust belaufe sich auf bis zu 113 Mio. Euro.

Umsätze von Gastronomie noch nicht eingerechnet

Der gesamte stationäre Einzelhandel verliert nach Berechnungen der Marktforscher pro "Shutdown"-Tag zumindest 46,4 Prozent seines täglichen Umsatzes. Der Auto-, Bekleidungs-, Elektro-, Möbel-, Schuh-und Sportartikelhandel musste seine Filialen zur Viruseindämmung vorübergehend schließen. Das "wahre Ausmaß" der Umsatzrückgänge in Einkaufsgegenden liege aber noch deutlich höher, weil Umsätze von Gastronomie und konsumnahen Dienstleistungsbetrieben (u.a. Friseure, Fitnesscenter, Kosmetiksalons) noch nicht eingerechnet seien, so die Berater am Freitag in einer Aussendung.

Frequenzeinbrüche von über 90 Prozent

Mit dem Pkw gut erreichbare Supermärkte, Einkaufszentren und Fachmarktzentren sind in Zeiten der Coronakrise für den Lebensmitteleinkauf sehr beliebt. Frequenzeinbrüche von über 90 Prozent gebe es bei Standorten mit vormals weitläufigen Einzugsgebieten und hoher Passantenfrequenz wie etwa die Wiener Mariahilfer Straße oder die Grazer Herrengasse, erklärten die Standortberater.

"Standort + Markt" hat nach eigenen Angaben die Berechnungen unter anderem mithilfe der Shopflächen-GIS-Datenbank durchgeführt.

(APA/red)

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