Science Fiction im Park 2021: Das Film-Programm

Jeses Jahr ein Highlight: Science Fiction im Park
Jeses Jahr ein Highlight: Science Fiction im Park ©St.Balbach Art Produktion
Wiens erstes und einziges Science Fiction-Open Air-Kino startet wieder: Science Fiction im Park. Diesmal wird nicht im Juni, sondern im September zu den Margaretner Filmnächten geladen - hier das Film-Programm.
Eindrücke und Film-Stills
Volxkino 2021: Das Programm

Seit 2007 ist Science Fiction im Park - Margaretner Filmnächte das erste und einzige Science Fiction-Open Air in Wien, mit einer großen und treuen Fangemeinde.

Auf Zeitreise gehen mit den Margaretner Filmnächten

Unter dem Titel "Zeit und Raum: LIFE, THE UNIVERSE AND EVERYTHING" werden an 6 Tagen Filme aus dem Science Fiction-Genre präsentiert, die sich im weitesten Sinne mit dem Thema Reisen durch Zeit und Raum beschäftigen. Denn nach über einem Jahr Pandemie wünschen sich viele die Möglichkeit des Reisens - am besten eine Zeitreise in die Zeit vor oder nach der Pandemie. Zumindest filmisch kann diesem Wunsch im Rahmen des Open-Air-Kinos in Margareten teilweise entsprochen werden - wie z.B. in "Der Schläfer" oder in "Idiocracy".

Science Fiction im Park 2021: Das Programm und alle Film-Infos

Filmbeginn jeweils 19:30 Uhr

Montag, 06.09.2021               DER SCHLÄFER, Woody Allen, US 1973, dF
Dienstag, 07.09,2021             SOURCE CODE, Duncan Jones, CA/FR/US 2011, OmU
Mittwoch, 08.09.2021            KIN-DZA-DZA!, Georgi Danelija, UdSSR 1986, OmU
Donnerstag, 09.09.2021         IDIOCRACY, Mike Judge, US 2006, OmU
Freitag, 10.09.2021                DR. WHO – THE FIVE DOCTORS, Peter Moffat, GB 1983, OmU
Samstag, 11.09.2021              PLANET DER AFFEN, Franklin J. Schaffner, US 1968, OmU

Montag, 06.09.2021
DER SCHLÄFER
US 1973, 87 Min., dF
Regie: Woody Allen, mit Diane Keaton, Woody Allen, John Beck, u.a

Miles, Klarinettist und Inhaber eines vegetarischen Restaurants, wurde 1974 in Tiefschlaf versetzt und eingefroren. Zwei Wissenschaftler tauen ihn heimlich auf. Man schreibt das Jahr 2174; Amerika ist ein autoritärer Polizeistaat mit einem allmächtigen "Führer", genießt automatischen Sex und lässt sich von Robotern bedienen. Er gerät an die attraktive Luna und stößt nach aufregenden Verfolgungsjagden und anderen irren Abenteuern zu einer Untergrundorganisation.
Woody Allen nutzte diese übermütige Sciencefiction-Komödie zu einer satirischen Abrechnung mit hochstehenden Zeitgenossen und fragwürdigen Zeiterscheinungen. Frivoler Wortwitz und gekonnte Slapstickkomik verbinden sich zu einer skurrilen Groteske, in der eine totalitäre Gesellschaft der Lächerlichkeit preisgegeben wird. Gelungen auch die Musik der Preservation Hall Jazz Band mit Woody Allen an der Klarinette.

Dienstag, 07.09.2021
SOURCE CODE
CA/FR/US 2011, 93 Min., OmU
Regie: Duncan Jones, mit Jake Gyllenhaal, Michelle Monaghan, Vera Farmiga, Jeffrey Wright, u.a.

Captain Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) ist verwirrt, als er im Zug erwacht. Eben noch in Afghanistan im Einsatz für die USA, sitzt er nun einer ihm unbekannten attraktiven Frau (Michelle Monaghan) gegenüber, die sich offenbar angeregt mit ihm unterhält. Und der Gang auf die Toilette verstärkt den Verwirrungszustand nur noch weiter, da ihn aus dem Spiegel ein fremdes Gesicht anschaut. Doch während er noch versucht das Rätsel zu lösen, endet dieses Leben ebenso abrupt, wie es begann, nur 8 Minuten nach dem Erwachen, weil eine Explosion den Zug auslöscht.

Mittwoch, 08.09.2021
KIN-DZA-DZA!
UdSSR 1986, 132 Min. OmU
Regie: Georgi Danelija, mit Stanislaw Ljubschin, Jewgeni Leonow, Juri Jakowlew, Lewan Gabriadse, u.a.

Drück nie auf Knöpfe, die du nicht kennst! Wladimir Nikolajewitsch wollte nach der Arbeit nur kurz noch Nudeln kaufen, als der junge Student Gedewan ihn auf der Straße anspricht: „Genosse, dort steht ein Mann, der sagt, er sei ein Außerirdischer!“ Als sie ihm helfen wollen, erklärt dieser mit einem Gerät in der Hand, er hätte sich verirrt und bräuchte nur die aktuellen Koordinaten, um sich via Knopfdruck nach Hause beamen zu können. Ungläubig und belustigt drückt Wladimir aus Spaß kurzerhand selbst auf den Knopf… und Zack!, stehen er und Gedewan mitten im Nichts auf einem Planeten namens Plük, umgeben von Sand, soweit das Auge reicht. Und nun?

1986, bereits zur Zeit der Perestroika, erschien KIN-DZA-DZA!, eine Science-Fiction-Komödie, mit dem sich Regisseur Georgi Danelija auf alle Zeiten einen festen Platz in der sowjetischen Filmgeschichte erobern sollte. Bei Erscheinen noch recht mäßig besucht, entwickelte sich seine groteske Gesellschaftssatire binnen kurzer Zeit zum absoluten Kultfilm auch der postsowjetischen Ära und gilt vielen bis heute als ein absolutes (und finales) Highlight des sowjetischen Kinos. Kein Wunder bei einem Film, der leicht als russische Variante von Monty Python oder Douglas Adams durchgehen könnte. Ku!

Donnerstag, 09.09.2021
IDIOCRACY
US 2006, 84 Min., OmU
Regie: Mike Judge, mit Luke Wilson, Maya Rudolph, Terry Crews, Andrew Wilson, u.a.

Düstere Aussichten in der Idiokratie: In 500 Jahren geht die menschliche Durchschnittsintelligenz gegen Null, einzig die Überwachung der mit einem Barcode gekennzeichneten debilen Untertanen funktioniert perfekt. Doch Rettung naht: Der 2005 experimentell eingefrorene, zu spät erwachte Normalbürger GI Joe Bauer wird zunächst als intelligentester Mensch der Welt gejagt, verhindert aber am Ende mit einer genialen Idee die Hungerkatastrophe. Er lenkt Wasser auf die Felder – statt Gatorade. Darauf muss man erst einmal kommen!

Freitag, 10.09.2021
DR. WHO – THE FIVE DOCTORS
GB 1983, 102 Min., OmU
Regie: Peter Moffatt, mit  Peter Davison, Jon Pertwee, Patrick Troughton, Tom Baker, William Hartnell, Carole Ann Ford, Anthony Ainley, Mark Hardy, David Savile,

Die ersten fünf Inkarnationen des Doctors werden auf mysteriöse Weise gleichzeitig in die Todeszone ihres Heimatplaneten Gallifrey. Auch einige der Companions finden sich dort wieder, außerdem sind die Daleks und die Cybermen, die größten Feinde des Doctors, anwesend. Als der Hohe Rat der Timelords auf die Störung in der Zeitlinie aufmerksam wird bitten sie den Master um Hilfe. Doch was steckt wirklich hinter der Zusammenkunft der fünf Inkarnationen?

Samstag, 11.09.2021
PLANET DER AFFEN
US 1968, 112 Min. OmU
Regie: Franklin J. Schaffner, mit Charlton Heston, Roddy McDowall, Kim Hunter, Maurice Evans, James Whitmore

Ein Astronaut landet nach langer Reise durch Zeit und Raum auf einem Planeten, auf dem Affen, die über Gewehre verfügen, sprechen und schreiben können und in einer Stadt wohnen, über die stummen Menschen herrschen. Astronaut Taylor (Charlton Heston) und seine drei Kollegen verließen zwar erst vor sechs Monaten die Erde, doch da sie annähernd mit Lichtgeschwindigkeit reisten, sind auf dem Heimatplaneten inzwischen rund 2000 Jahre vergangen. Jetzt steht die Landung unmittelbar bevor und Taylor äußert im Logbuch die Hoffnung auf der Erde nun eine menschliche Species vorzufinden, die friedlicher ist als die, die sie verlassen haben.

Doch das Raumschiff stürzt auf einem vermeintlich unbekannten Planeten in einen See. Die einzige Astronautin stirbt, die drei Männer gelangen nach langem Fußmarsch durch eine Wüstenlandschaft in eine vegetationsreichere Gegend, wo sie sogleich zusammen mit einer Gruppe stummer Menschen von berittenen Gorillas gejagt und gefangen beziehungsweise getötet werden. Taylor wird in einen Käfig gesperrt, doch zwei Schimpansen, von denen der eine Tierpsychologin, der andere Archäologe ist, beginnen sich für den Gefangenen zu interessieren, während die Orang-Utans, die die Herrschaft ausüben und auf ihre heilige Schrift, die als oberstes Gesetz gilt, pochen, einen Prozess gegen den Fremden anstreben.

SCIENCE FICTION IM PARK – Margaretner Filmnächte 2021
Zeit und Raum: LIFE, THE UNIVERSE AND EVERYTHING
6. – 11. September 2021

Bruno-Kreisky-Park
Am Hundsturm, 1050 Wien

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