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Schulstart in Corona-Zeiten bringt Obergrenze bei Begleitpersonen

Eltern sollen sich im Vorfeld erkundigen, ob es am ersten Schultag eine Obergrenze bei Begleitpersonen geben wird.
Eltern sollen sich im Vorfeld erkundigen, ob es am ersten Schultag eine Obergrenze bei Begleitpersonen geben wird. ©dpa (Sujet)
Kommenden Montag starten Tausende Kinder in Ostösterreich ins neue Schuljahr. Ob es dabei coronabedingte Einschränkungen geben wird, etwa bei Begleitpersonen für Taferlklassler, können Schulen autonom entscheiden.
Änderungen im neuen Schuljahr

Knapp 37.000 Kinder in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland werden am kommenden Montag (7. September) ihren ersten Schultag begehen.

Rund 87.000 Taferlklassler im Schuljahr 2020/21 - meisten in Wien

Bundesweit starten heuer laut Zahlen des Bildungsministeriums 87.000 Mädchen und Buben ihre Schulkarriere, das sind knapp zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

Die meisten Schulanfänger gibt es in Wien (knapp 17.800), in Niederösterreich kommen rund 16.600 Kinder in die erste Klasse Volksschule, im Burgenland sind es rund 2.600. In der darauffolgenden Woche beginnt dann auch die Schule für insgesamt rund 50.000 Taferlklassler in den anderen Bundesländern (Kärnten: 5.300, Oberösterreich: 16.000, Salzburg: 5.400, Steiermark: 11.500, Tirol: 7.600, Vorarlberg: 4.200).

Corona-Maßnahmen: Schulen gestalten ersten Tag autonom

Wie der erste Schultag in der Praxis gestaltet wird, also ob es etwa wegen der Corona-Pandemie eine Obergrenze bei den Begleitpersonen gibt, können die Schulen grundsätzlich autonom entscheiden. In der Wiener Bildungsdirektion rät man den Eltern, sich ab Donnerstag direkt in der Schule über etwaige Einschränkungen zu informieren. Entscheidend seien die räumlichen Gegebenheiten am Standort.

Im Burgenland wird ebenfalls auf die autonome Entscheidung der Schulen verwiesen, die Bildungsdirektion empfiehlt aber auch bei diesem Anlass die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. Wie viele Personen ein Kind beim ersten Schultag ins Klassenzimmer begleiten können, hänge von den räumlichen Gegebenheiten ab, heißt es aus der Vorarlberger Bildungsdirektion. Wenn Abstandhalten, Einlass- und Kontaktmanagement bei solchen Anlässen nicht einzuhalten sind, werde aber eher davon abgeraten, hieß es auf APA-Anfage.

Brief an Eltern: Kinder "im Zweifelsfall zu Hause lassen"

Wegen der Corona-Pandemie haben Bildungsminister Heinz Faßmann und Familienministerin Christine Aschbacher (beide ÖVP) kurz vor dem Schulbeginn in Ostösterreich per Brief an Eltern appelliert, bei Erkältungskrankheiten den Gesundheitszustand ihres Kindes genau zu beobachten und es "im Zweifelsfall zu Hause zu lassen". Ab 37,5 Grad Körpertemperatur sei vom Schulbesuch definitiv abzusehen.

Die zentralen Symptome von Covid-19 würden sich von jenen einer Erkältung nicht eindeutig unterscheiden lassen und eine Covid-19-Erkrankung könne auch symptomfrei verlaufen, heißt es in dem mit Mittwoch datierten Elternbrief. Es wäre deshalb unrealistisch von den Eltern zu verlangen, ihre Kinder wegen eines Schnupfens nicht in die Schule zu schicken. Wenn ein Kind aber Symptome eines Infekts wie Husten, Halsweh oder Kopfschmerzen zeige, sollten die Eltern unbedingt die Körpertemperatur ihres Kindes messen und es gegebenenfalls zu Hause lassen.

Minister verweisen auf verlängerte Sonderbetreuungszeit

"Sie als Eltern und Erziehungsberechtigte kennen Ihr Kind/Ihre Kinder am besten und können einen wichtigen Beitrag dafür leisten, die Ausbreitung von infektiösen Erkrankungen zu verhindern", so die Minister. Ihnen sei bewusst, dass die Entscheidung, das Kind wegen derartiger Symptome daheim zu lassen, berufstätige Eltern vor Probleme stelle. Faßmann und Aschbacher verweisen in diesem Zusammenhang auf die Verlängerung der dreiwöchigen Sonderbetreuungszeit bis Februar 2021. Gleichzeitig bewerben sie die kostenlose Influenza-Impfung: "Die Reduktion von Krankheiten mit coronaähnlichen Symptomen hilft uns enorm, den Schulalltag mit weniger Aufregung und Sorge leben zu können."

(APA/Red)

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