Schramböck: Derzeit kein Zeitplan für Rettungspaket für die AUA

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) sprach über das Überleben der Austrian Airlines
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) sprach über das Überleben der Austrian Airlines ©APA (Sujet)
Bei den Verhandlungen zum AUA-Hilfspaket will sich Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck nicht in die Karten blicken lassen. Zuerst müsse die Lufthansa alles tun, "um das Überleben der Austrian Airlines in der Gruppe zu sichern."
Staatshilfe für AUA noch offen
Flughafen Wien für staatliche AUA-Rettung

Dies sagte Schramböck am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien auf Journalistennachfragen. Einen Zeitplan für die Verhandlungen wollte sie nicht nennen.

Standortgarantie und Arbeitsplätze gelten "nicht nur für die AUA"

"Es geht darum, dass die AUA alle Pakete nutzt, die es gibt", so die Ministerin. Zu einer möglichen Staatsbeteiligung an der Airline blieb Schramböck zurückhaltend. "Unser Ziel ist es nicht, uns grundsätzlich an Unternehmen staatlich zu beteiligen. Zuerst die 38 Mrd. Euro, dann sehen wir entsprechend weiter".

Schramböck verwies auch auf die bedeutende Rolle der kleinen und mittelständischen Unternehmen für die österreichische Wirtschaft und verwehrte sich gegen das Aufbauen von "medialem Druck". Natürlich müsse es für eine Staatshilfe Voraussetzungen geben, wie Standortgarantie und Arbeitsplätze - das gelte "nicht nur für die AUA".

Schramböck kommentiert Staatshilfe für den Flughafen Wien

Angesprochen auf mögliche Staatshilfe für Flughäfen sagte sie, auch Flughäfen seien Unternehmen und könnten daher Hilfe beanspruchen, so nutze der Flughafen Wien etwa Kurzarbeit in der aktuellen Corona-Krise.

Verkehrs- und Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) forderte erneut, die AUA-Hilfen an Umweltbedingungen zu knüpfen. "Was genau das sein wird, wird man sich in den Gesprächen ansehen", sagte sie am Donnerstag bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Wirtschaftsministerin Schramböck.

(apa/Red)

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