Sachthemen in emotionalen Wahlkampf: 20 Millionen beantwortete Fragen auf wahlkabine.at

Wo das Kreuzerl machen? wahlkabine.at will Orientierungshilfe geben.
Wo das Kreuzerl machen? wahlkabine.at will Orientierungshilfe geben. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Auf wahlkabine.at wurden in den vergangenen Wochen mehr als 20 Millionen Fragen beantwortet. Die Website wollte als Politik-Orientierungshilfe wieder Sachthemen in den emotionalen Wahlkampf bringen.
Halbe Million Menschen entschied sich für wahlkabine.at

Der Wahlkampf der letzten Wochen war von Slogans und Skandalen durchzogen. Auch die TV-Formate zur Wahl waren oftmals von Streitigkeiten und politischen Skandalen geprägt. Ganz sachlich sollte im Gegensatz dazu bei wahlkabine.at ablaufen. Fast eine Million Wähler haben bisher mehr als 20 Millionen Einzelfragen auf der Website beantwortet. Bis zum Wahltag gibt die Plattform noch Informationen rund um die konkreten Parteipositionen zu Themen wie Klimaschutz, Migration, Schule, Gesundheit und Außenpolitik.

wahlkabine.at will Orientierungshilfe bieten

"Im Wahlkampf zur Nationalratswahl 2019 war es für die WählerInnen teilweise wirklich schwer, die tatsächliche Positionierung der Parteien herauszufiltern. Vor allem die vielen TV-Duelle waren oft von Message Control und größeren und kleineren politischen Skandalen geprägt. Wahlkabine.at ist dazu eine wichtige Alternative, die sich ganz den Sachthemen verschreibt. Uns interessiert nicht, ob ein Politiker aus dem Waldviertel oder aus Wien kommt, wir wollen ganz präzise zeigen, wofür die einzelnen Parteien eigentlich stehen. Daran arbeitet unsere Redaktion aus ExpertInnen wochenlang im Vorfeld jeder Ausgabe von wahlkabine.at," so Projektleiterin Verena Richter.

"Parteien dürfen sich bei uns nicht hinter Slogans verstecken. Es ist wichtig für die WählerInnen zu wissen, wofür Parteien wirklich stehen. Darum blicken wir hinter die Botschaften und schauen genau hin. Wahlkabine.at überprüft alle Positionen ganz genau, das hat diesmal auch bei einigen Parteien für Missstimmung gesorgt. Aber es ist uns besonders wichtig, hinter Wahlversprechungen zu blicken und zu zeigen, welche Politik Parteien tatsächlich machen", sagt auch Konrad Becker vom Institut für Neue Kulturtechnologien.

(Red)

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