"Roofer" auf Wiener Votivkirche muss offenbar keine Folgen befürchten

Waghalsiger Kletteraktion auf der Votivkirche.
Waghalsiger Kletteraktion auf der Votivkirche. ©APA
Ein sogenannter "Roofer" hat am Donnerstagmorgen für viel Aufsehen gesorgt, als er einen der zwei rund 100 Meter hohen Türme der Wiener Votivkirche in Alsergrund völlig ungesichert erklettert. Medienberichten zufolge wird die waghalsige Aktion keine Folgen für ihn haben.
Der "Roofer" auf der Votivkirche
Waghalsige Kletteraktion

Fast eine Stunde lang wurde der junge Mann bei seinem Abstieg beobachtet, ehe er sich unbehelligt davon machte. Ein Einsatz der Wiener Polizei hat nach der morgendlichen Aktion nicht stattgefunden.

Bei dem “Roofer” handelt es sich offenbar um den als “Mustang Wang” bekannten Sportler aus der Ukraine. Fast eine Stunde lang wurde der junge Mann bei seinem Abstieg beobachtet, ehe er sich unbehelligt davon machte. Ein Einsatz der Wiener Polizei hat nach der morgendlichen Aktion nicht stattgefunden.

Keine Folgen für “Roofer”

Einem Bericht von wien.orf.at nach zu schließen, wird das Klettermanöver keine rechtlichen oder polizeilichen Konsequenzen für den Mann haben. „Gegen Idiotie ist kein Kraut gewachsen. Er ist selbst Schuld wenn ihm etwas passiert wäre,“ zitiert das Portal ein Statement Joseph Farrugi, Pfarrer der Votivkirche, in der ORF-Sendung „heute mittag“.
Auch die Wiener Polizei droht derzeit keine Folgen für den “Roofer” an. „Der Gesetzgeber bedroht dieses Verhalten nicht mit einer Strafe, also fehlt aus polizeilicher Sicht die gesetzliche Grundlage, um einzuschreiten und gegebenenfalls diese Person anzuzeigen“, so Polizeisprecher  Thomas Keiblinger laut wien.orf.at.
(Red./APA)
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