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Rekord: Österreicher geben im Schnitt 103 Euro für Schulstart-Geschenke aus

Kosten zum Schulstart: Schultüte und Co. lassen sich die Eltern einiges kosten
Kosten zum Schulstart: Schultüte und Co. lassen sich die Eltern einiges kosten ©Pixabay (Sujet)
Zum Schulbeginn des Nachwuchses heißt es tief in die Tasche greifen: Bis zu 300 Euro kostet ein Taferlklassler-Startpaket die Eltern laut aktuellen Erhebungen. Der Wiener Handel macht dabei 71,5 Millionen Euro Umsatz.
Coronakrise verschärft Geldsorgen zum Schulanfang
Große Preisunterschiede bei Schulsachen

Schon bald wird in den Schulen wieder reges Treiben herrschen - genauso wie in den Papier- und Schreibwarengeschäften. Die Branche wird zu Beginn des heurigen Schuljahres in der Bundeshauptstadt 71,5 Millionen Euro umsetzen, wie die Wirtschaftskammer Wien am Montag mitteilte.

Schulstart bringt Wiener Handel 71,5 Millionen Euro Umsatz

"Für den Papier-, Büro-und Schreibwarenhandel ist der Schulstart eine der heißesten Phasen des Jahres. Die Branche setzt in dieser Zeit rund die Hälfte des Jahresumsatzes um", berichtete Margarete Gumprecht, die Obfrau der Sparte Handel. Nach Angaben der Kammer liegen laut einer aktuellen Studie die durchschnittlichen Ausgaben der Wienerinnen und Wiener heuer bei 163 Euro.

Große Ausgaben für die Kleinsten

Besonders bei den Erstklässlern und Volksschulkindern wird demnach nicht gespart. Über 50 Prozent der Einkäufe entfallen auf die Kleinsten. Gekauft werden vor allem Schulhefte, Schreibgeräte und Mappen. Immerhin knapp zehn Prozent erstehen anlässlich des Schul- und Studienbeginns ein neues Notebook oder ein Tablet. Auch Schultüten bzw. Süßigkeiten werden zum Schulstart noch immer gerne erworben - konkret von acht Prozent.

"Besonders erfreulich ist, dass die große Mehrheit - über drei Viertel - der Wienerinnen und Wiener die Schulartikel ausschließlich im Geschäft vor Ort kauft. Unsere Geschäfte bieten alle wichtigen Utensilien und helfen fachkundig. Das wissen die Kundinnen und Kunden auch in Corona-Zeiten zu schätzen", betonte Gumprecht. Ein Drittel der Befragten besorgt die Produkte laut Wirtschaftskammer beim Diskonter, ein Fünftel greift bei den Handelsketten zu.

Fachhandel profitiert vom Schulstart

Der Handelsverband, MindTake Research und idealo.at haben die Ausgaben rund um den Schulbeginn detailliert analysiert. Das Ergebnis unter anderem: Die Tiroler, Niederösterreicher und Wiener sind am ausgabefreudigsten.

Wie schon in den Vorjahren bleibt der stationäre Fachhandel in Österreich laut Consumer Check die klare Nr. 1, wenn es um den Kauf von Produkten für den Schulstart geht. 61% der befragten Personen decken sich u.a. im Fachgeschäft ihres Vertrauens mit Schulbedarf ein. Supermärkte landen mit 30% auf Platz 2, gefolgt von den Discountern mit 29%.

Ausgaben für Geschenke zum Schulstart wachsen trotz Corona

"Die stationären Fachhändler und Fachmärkte dürfen sich auch heuer auf den Schulstart freuen. Für sechs von zehn Österreichern ist das Geschäft um‘s Eck erste Wahl, wenn es um den Kauf von Schulsachen geht. Regionalität zählt damit mehr denn je", erklärt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will. 2019 landeten die Fachgeschäfte mit 72% ebenfalls unangefochten an der Spitze.

"Die durchschnittlichen Ausgaben zum Schulstart werden sich mit 103 Euro im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent erhöhen. Angesichts der Covid-Krise ist diese Steigerung auf den ersten Blick überraschend, andererseits waren die laufenden Ausgaben durch den Lockdown rückläufig. Am spendabelsten sind heuer die Tiroler mit 137 Euro, die Niederösterreicher mit 128 Euro, und die Wiener mit 109 Euro", so Will. 2019 lagen die Ausgaben bundesweit im Schnitt noch bei 95 Euro.

Online-Fachhandel wird von einem Drittel genutzt

Der eCommerce spielt beim Schulstart nur eine untergeordnete Rolle, die jedoch nicht zu unterschätzen ist - er punktet heuer bei einem Drittel der Konsumenten mit großer Auswahl und günstigen Preisen. "Davon profitieren in erster Linie ausländische Online-Shops sowie globale Marktplätze. Lediglich 9,5% der Konsumenten kaufen zum Schulstart tatsächlich bei heimischen Webshops ein und definieren damit den Marktanteil für ‚local champions‘ im eCommerce Austria", bestätigt Will.

Die Top 5 Geschenke zum Schulstart sind:

* Schreibwaren (29%)
* Schultasche, Rucksack (23%)
* Bekleidung (23%)
* Hefte, Mappen, Ordner (21%)
* Federpenal, Schüttelpenal (19%)

"Ergobag": Drittes Jahr in Folge beliebteste Schultaschen-Brand

Im Rahmen des Schulstart-Consumer Checks wurden auch dieses Jahr wieder einzelne Brands unter die Lupe genommen: "Was die Beliebtheit von einzelnen Schultaschen-Marken auf idealo.at angeht, sind dieses Jahr ‚Ergobag‘, ‚Satch‘ und ‚Step by Step‘ die Spitzenreiter", erläutert Veronika Bahr, Country Managerin von idealo Österreich. Interessant ist auch, dass Schultaschen zwar im August am günstigsten angeboten werden, die meisten Verkäufe allerdings im Februar erfolgen.

Die Top 5 der beliebtesten Schultaschen-Marken in Österreich sind:

* Ergobag
* Satch
* Step by Step
* DerDieDas
* Herlitz

Die Top 5 der beliebtesten Federpennal-Marken in Österreich sind dieses Jahr:

* Satch
* Depesche
* Ergobag
* Coocazoo
* Herlitz

Im Gegensatz zu Schultaschen sind Federpennale genau in jenem Monat, in dem sie am häufigsten gekauft werden, auch am günstigsten: im August. "Zu den beliebtesten Kindermotiven zählen 2020 Pferde, TopModel, Autos, Smileys und Blumen", so Bahr.

Off topic: Öffentliche Meinung zur Maskenpflicht an Schulen gespalten

Wie stehen Frau und Herr Österreicher zur viel diskutierten Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler an den heimischen Schulen? Hier ist keine einheitliche öffentliche Meinung in Sicht: 23% der Befragten sind aufgrund steigender Fallzahlen absolut für eine Maskenpflicht, 25% hingegen absolut dagegen. Letztere meinen, dies sei den Kindern nicht zumutbar.

Zum detaillierten Ergebnisbericht der Erhebung geht es hier.

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