Reha-Zentren entlasten Akutspitäler in Wien und NÖ

Reha-Zentren sollen nun auch in Wien und Niederösterreich die Akutspitäler in der angespannten Corona-Lage unterstützen.
Reha-Zentren sollen nun auch in Wien und Niederösterreich die Akutspitäler in der angespannten Corona-Lage unterstützen. ©APA/dpa-Zentralbild/Jens Büttner
Die Situation auf den Intensivstationen ist durch Corona weiterhin angespannt. Nach Salzburg und Oberösterreich entlasten nun auch in Wien und Niederösterreich Reha-Zentren die Akutspitäler.
Reha-Zentren in OÖ und Salzburg helfen Spitälern
Reha-Zentren bereiten sich vor

Der Druck auf Intensivstationen durch Covid-19 hält an: Nach Salzburg und Oberösterreich entlasten nun auch in Wien und Niederösterreich Rehabilitationszentren die Akutspitäler. Die Reha-Zentren der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) in Bad Tatzmannsdorf, Laab im Walde, Felbring und Hochegg haben bereits Kranke übernommen oder bereiten sich darauf vor. Sie übernehmen vor allem von einer nicht planbaren Erkrankung Betroffene, für die es dort die geeignete Ausstattung gibt.

Reha-Zentren entlasten nun auch in Wien und NÖ die Akutspitäler

Seit Mitte November stehen fünf PVA-Reha-Zentren in Großgmain, Saalfelden, Bad Hofgastein, Weyer und Bad Schallerbach zur Entlastung von Akutspitälern in der angespannten Pandemie-Situation zur Verfügung. Nun bitten auch Krankenhäuser in Wien und Niederösterreich um die Übernahme von Non-Covid-Patientinnen und -Patienten über ein "Fast-Track"-Verfahren.

Fast-Track-Verfahren hilft dabei Spitäler schnell zu entlasten

"Ist der Bedarf gegeben, muss rasch gehandelt werden, um die medizinische Versorgung in den Krankenhäusern aufrecht halten zu können. Das 'Fast-Track'-Verfahren hilft dabei, möglichst schnell zu entlasten", sagt der PVA-Chefarzt Martin Skoumal. Menschen, die nach einem Krankenhausaufenthalt, etwa nach einer Operation, noch Remobilisation benötigen und bei denen eine häusliche Betreuung nicht möglich ist, werden daher in den Reha-Zentren versorgt und remobilisiert.

Seit Pandemiephase im Frühlin 2020 sind PVA-Reha-Zentren gewappnet

Seit der ersten Pandemiephase im Frühling 2020 seien die PVA-Reha-Zentren für die schnelle Übernahme aus Krankenhäusern gewappnet, wurde betont. Je nach Ausstattung und Größe der Einrichtung kann eine unterschiedlich hohe Anzahl an Patientinnen und Patienten übernommen werden. Nach Bedarf werden sukzessive Reserven zur Verfügung gestellt, nicht immer sei dafür die gesamte Einstellung des Normalbetriebs erforderlich. Dringend benötigte Rehabilitationen sollen nach wie vor durchgeführt werden. In Niederösterreich sind am Donnerstag 101 Corona-Patienten auf Intensivstationen behandelt worden. Wien meldete 115 intensivpflichtige Covid-Kranke.

(APA/Red)

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