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Regierung erinnerte Vereine an hohe Covid-Ansteckungsgefahr

"Auch das Coronavirus ist sehr gesellig", warnte Kogler.
"Auch das Coronavirus ist sehr gesellig", warnte Kogler. ©pixabay.com (Sujet)
Vertreter der Regierung haben sich mit Freiwilligen-Organisationen zu einem Austausch getroffen, um zu besprechen, wie Corona-Infektionen im Vereinsleben verhindert werden können.

Man habe versucht, mehr Bewusstsein dafür zu schaffen, dass vor allem Treffen außerhalb der notwendigen Sitzungen Gefahr für Infektionen bergen würden, berichtete Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) bei einer Pressekonferenz im Anschluss.

Eingeladen waren zum Beispiel der Bundesfeuerwehrverband sowie Sport- und Blasmusikverbände.

Ehrenamtliche um Vorsicht bei Treffen gebeten

"Österreich wäre nicht Österreich ohne das Ehrenamt", betonte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) bei der Pressekonferenz. Bei aller Wertschätzung sei es aber nötig, dass innerhalb des Vereinslebens bestimmte Maßnahmen befolgt werden. So müsse etwa verstärkt darauf geachtet werden, dass man nach einem Treffen "nicht alle in die Vereinskantine oder das Vereinslokal zur Party schickt", wo sich möglicherweise mehr als zehn Leute auf engem Raum befänden und bis spät am Abend konsumiert werde. "Österreich ist ein geselliges Land, Gott sei Dank, aber das Virus ist auch sehr gesellig", warnte er.

Sehr gut funktioniere der Unterstützungsfonds für Non-Profit-Organisationen, berichtete Kogler außerdem. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir da in eine Verlängerung gehen können", kündigte er an.

(APA/Red)

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