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Rapid-Gegner Lokomotiva Zagreb kämpft mit Corona

Das Coronavirus gefährdet das Spiel zwischen Rapid und Lok Zagreb.
Das Coronavirus gefährdet das Spiel zwischen Rapid und Lok Zagreb. ©APA/HANS PUNZ
Das Champions-League-Quali-Spiel zwischen Rapid Wien und Lok Zagreb steht auf der Kippe. Der kroatische Vizemeister meldet fünf Coronafälle, das UEFA-Protokoll sieht eine Absage vor, wenn zu viele Spieler ausfallen.
Rapid trifft auf Lok Zagreb

Im Kader von Rapids Gegner in der Champions-League-Qualifikation, NK Lokomotiva Zagreb, stehen mit Stand Samstagabend zumindest fünf Spieler, die einen positiven Coronatest abgegeben haben. Das berichteten kroatische Medien übereinstimmend. Zum Termin des Zweitrunden-Hinspiels am 26. August in Zagreb muss Lokomotiva genug fitte Spieler haben, sonst könnte die UEFA die Partie allenfalls absagen.

Falls es so kommen würde, könnte im Einklang mit einem neuen Protokoll der Europäischen Fußball-Union zum Umgang mit Corona-Infektionen unter Umständen Rapid zum Sieger erklärt werden. Einen Präzedenzfall hatte es erst kürzlich rund um ein Vorrundenspiel in der Champions-League-Qualifikation gegeben.

KF Drita in der Vorrunde disqualifiziert

Nachdem zwei Spieler des kosovarischen Meisters KF Drita vor dem Match gegen Linfield aus Nordirland positiv getestet worden waren, befand sich das gesamte Team nach Anordnung der Schweizer Behörden in Quarantäne. Das Spiel hätte auf neutralem Boden in der Schweiz stattfinden sollen.

Somit hatte Drita plötzlich keine Mannschaft, um die Partie zu bestreiten, Ersatztermin ließ sich auch keiner finden. Es folgte die Absage durch die UEFA, die Linfield am grünen Tisch zum 3:0-Sieger machte. Kann ein Verein nicht ausreichend Spieler für eine Qualifikationspartie stellen oder kann kein Ausweichtermin gefunden werden, trägt das Team die Verantwortung, in dessen Kreis die positiven Tests festgestellt wurden, besagt die betreffende Regel.

Kroatische Gesundheitsbehörden am Hebel

Im Moment ist von einer Absage des Rapid-Hinspiels aber nicht auszugehen. Da das Match in Zagreb stattfindet, müssten zuerst die kroatischen Gesundheitsbehörden eine Quarantäne für das gesamte Team verhängen. Das geschah bisher nicht, am Samstag wurde im Gegenteil für den Meisterschaftsauftakt grünes Licht gegeben: Am Sonntag trifft Lok im Stadtderby auf Dinamo Zagreb. Und selbst wenn es zu einer Absage des ersten Termins kommt, könnte man sich einvernehmlich auf ein Ersatzdatum einigen.

(APA(Red)

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