Putin-Partei setzt Hoffnungen in neue österreichische Regierung

Strache und Kurz wecken Hoffnungen in der Putin-Regierung.
Strache und Kurz wecken Hoffnungen in der Putin-Regierung. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Ein hochrangiger Vertreter der Putin-Partei "Einiges Russland" erklärte, dass Österreichs neue Regierung das Potenzial habe, eine konstruktive Politik von innen- und außenpolitischen Fragen zu entwickeln.
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Sergej Schelesnjak verwies gleichzeitig auf die Zusammenarbeit seiner Partei mit der FPÖ, die im Dezember 2016 vereinbart worden war.Moskau/Wien. In der aus zwei Parteien zusammengesetzten Regierung Österreichs fänden sich auch Vertreter der FPÖ, die offen antirussische Sanktion nicht unterstütze und für eine Zusammenarbeit mit Russland eintreten würde, erklärte der Dumaabgeordnete Schelesnjak, der als stellvertretender Sekretär des Generalrats von “Einiges Russland” fungiert.

Russland begrüßt traditionelle Werte der FPÖ

Den Erfolg der FPÖ bei den kürzlichen Parlamentswahlen begründete Schelesnjak mit der konsequenten Haltung der Partei bei der Verteidigung von traditionellen Werten und der Familie sowie ihrer Bereitschaft, die Interessen des österreichischen Volks zu vertreten. Solche patriotisch gestimmten Parteien würden in verschiedenen Staaten an Kraft gewinnen, referierte der russische Politiker.

Schelesnjak verweist auf Zusammenarbeit von Putin-Partei und FPÖ

Schelesnjak verwies aber auch auf die Zusammenarbeit von “Einiges Russland” und der FPÖ und berichtete von der gemeinsamen Überzeugung der beiden Parteien, dass internationale Probleme nur in einem offenen Dialog gelöst werden könnten. “Durch Erfahrungsaustausch und Kooperation können wir uns erfolgreich gegen internationalen Terrorismus wehren, Fragen der Migration lösen, nationale Interessen auf Basis einer wechselseitigen Achtung und Befolgung des Völkerrechts verteidigen, die wirtschaftliche und humanitäre Zusammenarbeit entwickeln, die Umwelt schützen, die Effektivität von regionalen und städtischen Regierungen erhören”, erklärte der Vertreter von “Einiges Russland” in seiner Pressemitteilung.

APA/Red.

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