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Porr und Strabag mit U-Bahn-Ausbau in Wien beauftragt

Die Bauarbeiten sollen bis Mitte 2028 dauern.
Die Bauarbeiten sollen bis Mitte 2028 dauern. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Die Wiener Linien haben die Arbeitsgemeinschaft der Bauunternehmen Strabag und Porr für die erste Baustufe des U-Bahn-Ausbaus beauftragt. Der Auftragswert beträgt fast eine halbe Milliarde Euro.
Baustart im Jänner 2021
U5-Bau verzögert sich

Im Rahmen des Streckentauschs der U2 werden sieben Kilometer Tunnel vorgetrieben und vier Stationen neu gebaut. Der Auftragswert beträgt fast eine halbe Milliarde Euro und wird von Strabag und Porr je zur Hälfte geteilt. Die Bauarbeiten sollen im Februar 2021 beginnen und bis Mitte 2028 dauern, teilte die Strabag mit.

Porr und Strabag starten U-Bahn-Ausbau in Wien

"Die Bauarbeiten auf innerstädtischem Gebiet sind bedingt durch die beengten Platzverhältnisse hier die Herausforderung", erklärte Strabag-Chef Thomas Birtel laut Mitteilung. "Die Bohrungen neben den Fassaden der umliegenden Häuser erfordern entsprechendes Know-how und der An- sowie Abtransport durch die engen Gassen rund um die Neubaugasse ist logistisch äußerst komplex."

"Dieses zentrale Infrastrukturprojekt ist der entscheidende Lückenschluss im innerstädtischen U-Bahn-Netz für Wien", sagte Porr-CEO Karl-Heinz Strauss. Durch den Ausbau gibt die Linie U2 den Abschnitt zwischen Karlsplatz und Rathaus an die U5 ab und wird dafür künftig über einen neuen Süd-Ast geführt. Der Auftrag ist Teil der ersten Baustufe des U2/U5-Linienausbaus. Er umfasst den Bauabschnitt U2/17-21 (U2/17 TVM-Vortriebe, U2/18 Station Matzleinsdorferplatz, U2/19 Station Reinprechtsdorfer Straße, U2/20 Station Pilgramgasse sowie U2/21 Station Neubaugasse).

Tunnelbau-Team 24 Stunden im Einsatz

Für den Bau der beiden Streckenröhren im innerstädtischen Gebiet ist das Tunnelbau-Team rund um die Uhr im Schichtbetrieb im Einsatz. Die Stationen werden in Deckelbauweise errichtet, die Stationsschächte sind bis zu 40 m breit und 50 m lang. Das bedeutet, dass die Baugruben der bis zu 40 m tief liegenden Stationen erst mit Bohrpfählen und innenliegenden Stahlaussteifungen gesichert werden und dann Stockwerk für Stockwerk nach unten gearbeitet wird.

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(APA/Red)

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