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Penzing - Michaela Schüchner: "Penzing ist ein Bezirk, der alles hat"

Penzings Bezirksvrosteherin Michaela Schüchner im Interview.
Penzings Bezirksvrosteherin Michaela Schüchner im Interview. ©Votava
Im Zuge der Wien-Wahl 2020 bat VIENNA.at die Bezirksvorsteher zum Interview. Michaela Schüchner, Bezirkschefin von Penzing (SPÖ), sprach über zukünftige Projekte und Besonderheiten in ihrem Bezirk.

Michaela Schüchner ist seit 2019 Bezirksvorsteherin in Wien-Penzing. VIENNA.at bat die Bezirkschefin im Zuge der Wien-Wahl zum Gespräch und wollte genaueres über die vergangene Legislaturperiode, neue Projekte und künftige Schwerpunkte im Bezirk erfahren.

VIENNA.at: Sie sind seit 2019 in der Funktion als Bezirksvorsteherin tätig. Was waren die größten Herausforderungen im Bezirk seit der Übernahme? Welche Schwierigkeiten bestehen, nach so kurzer Zeit bereits in eine Wahl zu gehen?

Michaela Schüchner: Schwierigkeiten sehe ich keine. Ich wollte in diesem Jahr so viele neue PenzingerInnen wie möglich treffen und kennen lernen.  Auch viele neue Orte habe ich gesehen! Wunderbar, was es hier bei uns alles gibt, das ich noch nicht gekannt habe. Die größte Herausforderung war eben, dass alles neu war, so viele neue Informationen auf einmal in ganz ganz unterschiedlichen Bereichen,…. War wirklich anstrengend aber auch sehr spannend.

Rückblick: Was wurde in der letzten Legislaturperiode in Ihrem Bezirk umgesetzt?

Ich kann nur vom letzten Jahr sprechen: zwei große Bauprojekte wurden gestartet: der Bildungscampus Deutschordenstraße und das Wohnbauprojekt Theodor Körner Kaserne (da entsteht neben vielen vielen Wohnungen auch ein neuer großer Park mit vielen alten Bäumen). Das Gelände gehörte dem Bundesheer und niemand durfte hinein. Umbau Coole Straße Plus in der Goldschlagstraße, Neubau des Ludwig Zatzka Parks, viele verkehrsberuhigende Maßnahmen und auch neue Bäume wurden gepflanzt. Radwege werden ausgebaut, Schulvorplatz bei der VS Märzstraße wurde autofrei gemacht.

Was macht Ihren Bezirk aus?

Penzing ist ein Bezirk, der alles hat! Alles, was es in Wien gibt, gibt es auch in Penzing! Innerstädtische Bereiche mit wenig Grünraum. Der Stadtrand, der eher an eine Kleinstadt erinnert. 2/3 der Fläche ist Grünland, es gibt den wunderbaren Wienfluss, das Otto Wagner Areal,… Auch ganz unterschiedliche Menschen leben hier! Das ist sehr spannend!

Was sind die wichtigsten Punkte in Ihrem "Wahlprogramm" zur Wien-Wahl?

Ein gutes Leben für alle Menschen, die in Penzing leben! Beste Bildung für alle Penzinger Kinder (2 neue Schulen werden gebaut, viele werden saniert, auch Kindergärten, ) Beste Gesundheitsversorgung für alle (mehr AllgemeinmedizinerInnen, ein Primärversorgungszentrum, Kinder- und Jugendpsychiatrie), günstige Wohnungen (neuer Gemeindebau, Wohnprojekte für AlleinerzieherInnen, unterschiedlichste betreute Wohnmöglichkeiten für die ältere Generation), mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze (Ansiedlungen innovativer Unternehmen unterstützen, Lehrlingstage, regionale Wirtschaft unterstützen, Wochenmarkt nach Penzing holen…), Klima vor allem für die Zukunft der Kinder schützen, Penzing klimafit machen (Mikrogrünräume schaffen, Straßenbäume pflanzen, Radwege ausbauen, Schulwege sicherer machen und Schulvorplätze als Outdoorlernraum nutzbar machen)

Sie sollten mit der Übernahme der Bezirksvorstehung frischen Wind in den Bezirk bringen und ihr Ziel war es, Penzing zum jugendfreundlichsten Bezirk Wiens zu machen. Wie ist das bisher gelungen? Welche Projekte waren dafür maßgebend?

Wir sind auf einem guten Weg. Ich wollte alle Schulen und Kindergärten besuchen im Frühjahr – Corona hat mir leider einen Strich durch die Rechnung gemacht… jetzt kenne ich noch nicht alle Einrichtungen… Ich will, dass es selbstverständlich ist, dass Kinder und Jugendliche zu Themen, die für sie relevant sind, befragt werden.  Ich will einen Penzinger Kinder und Jugendbeirat installieren. Mit dem Kinder- und Jugendparlament, das heuer leider auch anders stattgefunden hat, sind wir schon lange auf einem guten Weg. Ich will aber auch die Kinder und Jugendlichen mit der älteren Generation zusammen bringen und vernetzen.

Was waren die großen Herausforderungen während der Corona-Pandemie?

Ich konnte niemanden treffen, musste alle Veranstaltungen absagen, alles musste neu gedacht und strukturiert werden. Ja und für mich war es anfangs auch schwierig, so viel „soziale“ Arbeit via Computer zu erledigen (Online meetings, noch mehr Telefonate,…) Ich habe mir aber auch etwas Neues einfallen lassen: Michis Schulfernsehen. 34 Folgen, nachzusehen auf Youtube. Beide meiner Welten vereint – Lehrerin und Bezirksvorsteherin.

Das hat mir viel Spaß gemacht und ich glaube den Leuten auch. Es gab viele positive Rückmeldungen, nicht nur von Kindern.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den anderen Parteien im Bezirk?

Die funktioniert meist gut. Es ist auch sehr wichtig, dass man miteinander für Penzing arbeitet, auch wenn man unterschiedliche Meinungen haben kann. Wichtig ist, dass man sich aufeinander verlassen kann, wenn etwas ausgemacht ist.

Wo sehen Sie Ihre Partei bei der Gemeinderatswahl 2020?

Sowohl in Wien als auch in Penzing als Nummer eins. Es wäre schön, wenn ich dazu gewinnen würde. Ich habe jetzt ein Jahr erzählt, wie ich Penzing gestalten möchte. Jetzt möchte ich beweisen, was ich kann und wie ich das mache.

(Red.)

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