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Pensionistin in NÖ getötet: Verdächtiger Enkel war zurechnungsfähig

Der Enkel soll seine Großmutter im März ermordert haben.
Der Enkel soll seine Großmutter im März ermordert haben. ©APA/EINSATZDOKU.AT
Ein 28-Jähriger soll im März seine Großmutter in Niederösterreich getötet haben. Die U-Haft über ihn wurde nun verlängert. Außerdem hat ein Gutachten ergeben, dass der Tatverdächtige zurechnungsfähig gewesen sein soll.
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Die U-Haft über jenen 28-Jährigen, der im März seine 75-jährige Großmutter in Grafenbach-St. Valentin (Bezirk Neunkirchen) getötet haben soll, ist bis 8. Juli verlängert worden. Der Verdächtige habe auf die Haftverhandlung verzichtet, teilte Birgit Borns, Sprecherin des Landesgerichts Wiener Neustadt, am Mittwoch auf APA-Anfrage mit. Die Tatrekonstruktion findet am 7. Juni statt.

Die Pensionistin war am 23. März tot in ihrem Haus aufgefunden worden. Sie starb durch mehrere Messerstiche in den Halsbereich. In der folgenden Nacht wurde der Enkel des Opfers in Bad Vöslau (Bezirk Baden) festgenommen und in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert. Eine für vergangene Woche geplante, nicht öffentliche Tatrekonstruktion wurde wegen “Nichteinlangung aktueller Polizeiberichte” abgesagt. Als neuer Termin wurde nun der 7. Juni festgelegt.

Gutachten: Verdächtiger zurechnungsfähig

Im Fall eines 28-Jährigen, der im März in Grafenbach-St. Valetin (Bezirk Neunkirchen) seine Großmutter erstochen haben soll, liegt das psychiatrische Gutachten vor. Der Mann ist zurechnungsfähig, bestätigte Erich Habitzl von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt am Mittwoch auf Anfrage einen “Heute”-Onlinebericht. Der Verdächtige werde aber als geistig abnormer Rechtsbrecher eingestuft.

Bei einer Anklageerhebung soll – zusätzlich zur Strafe – eine Einweisung in eine Anstalt nach Paragraf 21 Absatz 2 Strafgesetzbuch beantragt werden. “Das Ermittlungsverfahren ist noch anhängig”, betonte Habitzl. Verteidiger Wolfgang Blaschitz will dem Bericht zufolge eine weitere Expertise einholen lassen, sein Mandant sei “paranoid und schizophren”.

(APA/Red)

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