Pensionistin in Ebergassing erschlagen: Prozess gegen 44-Jährige gestartet

Der Angeklagten droht lebenslange Haft.
Der Angeklagten droht lebenslange Haft. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Am Dienstag startet der Prozess gegen jene 44-Jährige, die im Jänner eine 64-jährige Pensionistin in Ebergassing erschlagen haben soll. Ihr droht lebenslange Haft.
Prozess um erschlagene Pensionistin
Mordanklage gegen 44-Jährige
Verdächtige in Haft
Mordalarm in Ebergassing

Eine Frau, die im Jänner in Ebergassing (Bezirk Bruck an der Leitha) eine 64-Jährige erschlagen haben soll, muss sich ab heute, Dienstag, am Landesgericht Korneuburg verantworten.

Der 44-Jährigen wird Mord und Raub vorgeworfen. Sie wird sich laut ihren Anwälten Wolfgang Blaschitz und Astrid Wagner nicht schuldig bekennen. Die Geschworenenverhandlung wird am 17. und 22. Oktober fortgesetzt.

Angeklagte wird sich nicht schuldig bekennen

Die Frau, die sich laut Anklage in einer "äußerst prekären finanziellen Lage" befand, soll die Pensionistin am 22. Jänner in deren Wohnung besucht haben. Die Beschuldigte soll die 64-Jährige zu Boden gestoßen und mit einem Zimmermannshammer auf das liegende Opfer eingeschlagen haben. Danach nahm sie laut Staatsanwaltschaft einen Möbeltresor mit 11.000 Euro aus dem Schlafzimmer und flüchtete.

Die Angeklagte wird durch DNA-Spuren belastet, sie wurde am 6. Februar festgenommen. Der Frau, die vor zehn Jahren einen Postraub begangen hat, droht lebenslange Haft.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Pensionistin in Ebergassing erschlagen: Prozess gegen 44-Jährige gestartet
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen