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ÖTTV-Herren: Medaille sicher

Die österreichische Equipe bei der Tischtennis-EM in Aarhus hat ihre erste Medaille sicher. Werner Schlager, Chen Weixing und Robert Gardos setzten sich am Montag im Viertelfinale des Team-Bewerbes gegen Russland sicher 3:0 durch.

Sie spielen damit am Dienstag (13:00 Uhr/live Eurosport) gegen Tschechien um den Final-Einzug. Die Verlierer dieses Semifinales sowie jenes zwischen Rumänien und Dänemark (16:00) erhalten Bronze, da Rang drei nicht ausgespielt wird. Die ÖTTV-Damen spielen noch um Rang fünf.

Das Schlüsselspiel in der Begegnung mit den Russen war Partie Nummer eins. Werner Schlager traf auf seinen Angstgegner Alexej Smirnow, doch der russische Sieger des Europa-Top-12 Anfang Februar in Rennes entschied nur den ersten Satz für sich. Danach stellte der Weltmeister aus Niederösterreich mit überzeugendem Spiel auf eine 2:1-Führung, ehe er den vierten Durchgang nach 7:10 mit fünf Punkten in Folge umdrehte und auf 1:0 für Österreich stellte. Stark spielte danach auch Chen Weixing, er ließ Fedor Kuzmin keinen Satzgewinn.

Schließlich bestätigte Robert Gardos einmal mehr, dass er sich zu einer echten Nummer drei im Team von Bundestrainer Ferenc Karsai entwickelt hat. Bei einer 2:0-Satzführung gegen Maxim Schmirew war das Semifinale zum Greifen nahe, doch der Russe glich mit dem Mute der Verzweiflung zum Satzgleichstand aus. Im fünften Durchgang hatte der Tiroler das Geschehen an der Platte aber wieder in der Hand und verwertete den ersten Matchball. Es ist Österreichs 13. EM-Medaille bzw. das zweite Team-Edelmetall nach Herren-Bronze 2002 in Zagreb.

Der vor den Titelkämpfen am Knöchel verletzt gewesene Schlager war nach einer ausgezeichneten Leistung mit sich und dem Team zufrieden: „Ich habe schon im Training und im ersten Spiel gegen Frankreich gespürt, dass ich hier sehr gut spielen kann. Von so einem Resultat kann man eigentlich nur träumen. Es ist wirklich alles nach Wunsch verlaufen.“ Gardos war von seinem Fünfsatzsieg noch etwas gezeichnet, aber glücklich: „Nach der 2:0-Führung war ich mir etwas zu sicher.“

Semifinal-Gegner Tschechien setzte sich zum zweiten Mal mit 3:2 durch. Im Achtelfinale gegen Spanien hatten sie ein 1:2 aufgeholt, gegen Schweden gewannen sie nach einem 2:0 nur knapp. Der Sieg gegen die routinierten Skandinavier ist aber überraschend. Die dänischen Gastgeber hielten Belgien mit 3:1 in Schach, die Rumänen schalteten Deutschland überraschend ebenfalls 3:1 aus. Die Deutschen Herren hatten Team-EM-Gold zum primären EM-Ziel erklärt, sind sie doch noch ohne Titel. Bereits fünf Mal waren sie erst im Finale gescheitert.

Österreichs Damen hatten am Nachmittag einen Medaillen-Gewinn leichtfertig vergeben. Zwar gewann Liu Jia im Viertelfinale ihre beiden Matches, doch bei den jungen Li Qianbing und Veronika Heine versagten die Nerven. Die ÖTTV-Truppe spielt nun am Dienstag (10:00) vorerst gegen Deutschland um die Plätze fünf bis acht, auch die deutschen Damen unterlagen Rumänien. Die Semifinali lauten Rumänien gegen Slowenien und Kroatien gegen Titelverteidiger Italien. Beide Partien (10:00) werden wie das Finale (19:00) am Dienstag gespielt.

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