Online-Shopping-Boom setzt sich nach Corona fort

Rund die Hälfte der Befragten kauften sich Produkte, die sie zuvor noch nie online gekauft hatten.
Rund die Hälfte der Befragten kauften sich Produkte, die sie zuvor noch nie online gekauft hatten. ©Idealo Internet GmbH
50 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher kaufen seit Beginn der Corona-Krise mehr online als zuvor. Von diesen wiederum gaben 66 Prozent an, dies auch in Zukunft beibehalten zu wollen.

Laut einer österreichweiten Umfrage von idealo.at ist für 68 Prozent aller Online-Shopper ein Grund, warum sie weiterhin digital einkaufen werden, dass sie nicht an Öffnungszeiten gebunden sind. Fast zwei Drittel aller Befragten gaben als weitere Gründe an, dass das Online-Sortiment größer ist, das Einkaufen entspannter und stressfreier und dass Produkte nicht nach Hause getragen werden müssen.

"Die Hälfte aller Kunden, die angeben weiterhin mehr online zu shoppen, haben durch die Krise erfahren, dass sich das Vergleichen von Preisen bezahlt macht", sagt Jörg Stampler, Marketing Manager der Preisvergleichsplattform idealo.at. Während der ersten Ausgangsbeschränkung und der damit verbundenen Schließung des Handels waren es bereits 23 Prozent, die angaben, ab nun mehr online einkaufen zu wollen. Ein Jahr später hat sich diese Zahl auf 50 Prozent mehr als verdoppelt.

Österreicher probieren neues

Die Experimentierfreudigkeit steigt. 48 Prozent der Befragten gaben an online Produkte gekauft zu haben, die sie sonst nicht oder nicht online gekauft hätten. In allen Altersgruppen von 18- bis zu 64-Jährigen liegt hier die Probierfreudigkeit bei deutlich über 40 Prozent.

"29 Prozent aller ÖsterreicherInnen haben aktuell weniger Geld pro Monat zur Verfügung als vor der Corona-Krise. Wodurch der steigende Trend am Preise vergleichen Sinn ergibt", führt Stampler von idealo Österreich weiter aus.

(APA/red)

  • VIENNA.AT
  • Wirtschaft
  • Online-Shopping-Boom setzt sich nach Corona fort
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen