Omikron-Infizierter fuhr mit Zug von München nach Tirol

Ein mit der Omikron-Variante des Coronavirus Infizierter reiste am 23. November mit dem Zug von München nach Tirol.
Ein mit der Omikron-Variante des Coronavirus Infizierter reiste am 23. November mit dem Zug von München nach Tirol. ©APA/dpa/Lino Mirgeler
Die AGES gab am Dienstagabend bekannt, dass ein Reisender am 23.11.2021 mit dem Zug EuroCity 83 von München nach Tirol mit der Omikron-Variante des Coronavirus infiziert war.
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Bereits vor einer Woche ist eine mit der Omikron-Variante infizierte Person mit dem Zug von München nach Jenbach in Tirol gereist. Da sich andere Passagiere angesteckt haben können, rief die AGES alle Reisenden des EuroCity 83 am 23. November dazu auf, einen PCR-Test durchzuführen. In Tirol ist hierfür eine Anmeldung unter www.tiroltestet.at mit dem Kennwort Reiserückkehrer möglich. Alle Tests werden dann auf die neue Virusvariante analysiert.

Reisender mit Omikron-Variante in Zug von München nach Tirol

Der EC 83 fährt täglich um 15:34 Uhr vom Hauptbahnhof in München ab. Die infizierte Person stieg am Ostbahnhof ein und reiste bis Jenbach. Planmäßig erfolgt dort die Ankunft um 16.59 Uhr. Zugreisende, die beim Kauf des Tickets ihre E-Mail-Adresse hinterlegt haben, werden direkt kontaktiert, hieß es in einer Aussendung der AGES. In Tirol stehen dafür spezielle Testmöglichkeiten zur Verfügung, die Anmeldung ist direkt unter http://www.tiroltestet.at mit dem Kennwort Reiserückkehrer möglich. Diese Tests werden in Folge auf die neue Virusvariante analysiert. Für weitere Fragen steht die AGES Hotline unter der Telefonnummer 01/2675032 zur Verfügung.

Person kehrte von Südafrika-Reise zurück

Die betroffene Person war vergangenen Dienstag am Münchner Flughafen nach einer Südafrika-Reise gelandet, hieß es vom Land Tirol zur APA. Anschließend fuhr sie mit dem Zug nach Jenbach weiter. Zwei weitere Personen aus dem familiären Umfeld wurden ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet, die Virologin Dorothee von Laer ging zu "95 Prozent" davon aus, dass auch diese Personen die neuartige Variante erwischt hat. Die Detail-Sequenzierungen liefen aber noch, informierte das Land Tirol.

(Red)

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