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Old Man Gloom gastieren am 10. April für Konzert in der Wiener Arena

Am 10. April wird es laut in der Arena in Wien.
Am 10. April wird es laut in der Arena in Wien. ©APA
Vermutlich ohrenbetäubend wird die Premiere von Old Man Gloom in der Wiener Arena, wenn man das fünfte Album der Band als Vorboten versteht.

Feinfühlig geht anders: Wenn vier in diversen Metal- und Hardcore-Bands geschulte Herren gemeinsame Sache machen, darf ein eher Durchschlagskraft denn Nuancen bedienendes Ergebnis erwartet werden. Glücklicherweise serviert die US-Combo Old Man Gloom aber mehr als “nur” kathartischen Rock, sondern weiß ihre atmosphärischen Klanggemälde vielfältig zu gestalten. Am Donnerstag, den 10. April spielt sie in Wien.

Old Man Gloom auf Tour

Die 1999 gegründete Formation liefert damit eine ohrenbetäubende Premiere, handelt es sich bei der aktuellen Tour doch um das erste Europagastspiel von Nate Newton (Converge, Doomriders), Aaron Turner (Ex-Isis), Santos Montano sowie Caleb Scofield (Cave-In). Als “klassische” Band kann man das Quartett ohnedies nicht bezeichnen, eher als sehr ernsthaft betriebenes Nebenprojekt, das in unregelmäßigen Abständen Alben in die Welt setzt. Der bis dato aktuellste Studiooutput “No” datiert von 2012 und zählt zu den gelungensten der bisherigen Schaffensphase.

Das fünfte Album der Band ist laut

Pendelte man früher zwischen einminütigen Lärmattacken, epischen Geräuschstudien und nur zwischendurch aufblitzenden, herkömmlichen Songstrukturen, ermöglichte das fünfte Album nämlich ein konsistenteres Hörvergnügen. Angelehnt an die jeweiligen Bands der Beteiligten sowie Genre-Könige vom Kaliber Neurosis wird da auf “Common Species” die Doomkeule ausgepackt, in “To Carry The Flame” ein brutaler Schnellschuss fabriziert und mutiert “The Forking Path” zur zwischen Breakdown und Dissonanz changierenden Abrissbirne.

Konzert in der Arena in Wien

Eingestreute Auflockerungen haben in diesen knapp 60, von Kurt Ballou produzierten Minuten meist zwar ebenfalls mit verstörenden Sounds zu tun, bieten zwischen meterhohen Gitarrenwänden, gutturalen Schreien und treibendem Drumming aber willkommene Verschnaufpausen. Ob diese in der Wiener Arena ebenfalls gewährt werden, oder vielleicht sogar erste Einblicke in das auf der Facebookseite von Old Man Gloom angekündigte neue Material, bleibt dahingestellt. Für Newton wird es in absehbarer Zeit jedenfalls ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Schlachthof geben: Er wird dort am 11. Mai seine Doomriders zum Höllenritt bitten. Die Mischung aus hemdsärmeligem Rock’n’Roll und Hardcore-Tempi wurde zuletzt auf dem im Vorjahr veröffentlichten “Grand Blood” verfeinert. Oder verroht, je nach Perspektive. (APA)

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