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Österreicher wünschen sich Eigentum, fürchten Baukosten

Die meisten Österreicher wünschen sich Eigentum.
Die meisten Österreicher wünschen sich Eigentum. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Die Österreich wollen auch in der Coronakrise in "Betongold" investieren. Hohe Baukosten und fehlende Handwerker werden in einer Umfrage am häufigsten als Hindernisse ausgemacht.

Die Österreicher halten auch in der Coronakrise an ihrem Wunsch nach Eigentum fest. Laut einer Online-Umfrage im Auftrag des Immokreditvermittlers Interhyp AG unter 1.000 Personen wollen 24 Prozent in den nächsten fünf Jahren ein Haus oder eine Wohnung kaufen, weitere 23 Prozent binnen fünf bis zehn Jahren. An diesen Zahlen hat sich seit März nicht viel geändert. Aber: 71 Prozent der Befragten meinen mittlerweile, dass die Hindernisse beim Bauen wegen Corona zugenommen haben.

Hohe Baukosten und wenige Handwerker

Am häufigsten wurden hohe Baukosten genannt (69 Prozent), weiters fehlende Handwerker (40 Prozent), fehlende staatliche Förderungen (38 Prozent) sowie fehlendes Bauland (37 Prozent). Hier waren Mehrfachnennungen möglich, wie Interhyp am Dienstag in einer Aussendung erklärte. Entspannung ist nicht in Sicht: Ein Drittel denkt, dass steigende Objektpreise den Wohneigentumserwerb erschweren. 45 Prozent glauben, dass finanzielle Schieflagen potenziellen Käufern nicht erlauben, wie geplant ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen.

Die zweite Interhyp-Umfrage wurde Ende August von Statista durchgeführt, die erste Anfang/Mitte März.

(APA/red)

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