Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Ökö-Wohnprojekt in Ottakring: 200 Wohnungen und ein Kindergarten geplant

Auch ein Kindergarten soll bei dem Öko-Wohnprojekt errichtet werden.
Auch ein Kindergarten soll bei dem Öko-Wohnprojekt errichtet werden. ©APA/HARALD SCHNEIDER (Themenbild)
Auf einer Fläche einer ehemaligen Friedhofsgärtnerei in Wien-Ottakring sollen 200 Wohnungen und ein Kindergarten errichtet werden. Rot-Grün verspricht ein Vorzeigemodell - Kritik bleibt trotzdem nicht aus.

Auf einer privaten Fläche in Wien-Ottakring – auf der sich einst eine Friedhofsgärtnerei befand – werden 200 Wohnungen und ein Kindergarten errichtet. Die Stadt hat den insgesamt drei Bauträgern mittels “städtebaulichem Vertrag” eine Reihe von ökologischen Kriterien vorgeschrieben. Rot-Grün hofft diesbezüglich auf ein Vorzeigeprojekt. Doch das Bauvorhaben ist keineswegs unumstritten.

Neues Ökö-Wohnprojekt: Rot-Grün verpricht Vorzeigemodell

SPÖ-Gemeinderat Christian Oxonitsch und der Grüne Planungssprecher Peter Kraus hoben am Montag im Gespräch mit Journalisten die Vorzüge des Projekts in der Gallitzinstraße beim Wilhelminenberg hervor. So wird der Anteil an geförderten Wohnungen 50 Prozent betragen. Lediglich ein Drittel der verfügbaren Fläche soll verbaut werden. “Das ist unwesentlich mehr als derzeit”, versicherte Kraus.

Auch eine mindestens 1.000 Quadratmeter große Wiesenfläche wird es geben – sowie begrünte Fassaden und Dächer, die als Nistplätze fungieren sollen. Wobei etwa Maßnahmen für die seltene Mehlschwalbe vorgesehen sind, wie es hieß. Auch der Einbau von Ganzjahresquartieren für Fledermäuse wurden in Aussicht gestellt.

Bürgerinitiative kritisiert fehlende Einbindung der Bürger

Jene Häuser wiederum, in denen die Quartiere für die künftigen Bewohner liegen, dürfen bis zu 16 Meter hoch werden. Dies ergibt sich aus den jeweiligen Bauklassen. Wobei gerade die Bauhöhe nicht unumstritten ist. Eine Bürgerinitiative, die sich gegen das Projekt in der derzeitigen Form ausspricht, ist etwa überzeugt davon, dass sich das Ensemble nicht in den vorhandenen Bestand einfügen wird, wie es in einer Aussendung hieß. Auch vor einer Verkehrsbelastung wird gewarnt.

Kritisiert wird zudem eine nach Ansicht der Initiative fehlende Einbindung der Bürger. Es habe keine vorbehaltlose Diskussion mit den Anrainer gegeben, wurde beklagt. Im Rathaus wurde dies am Montag zurückgewiesen. Es habe eine “Vielzahl von Veranstaltungen” gegeben, beteuerte Oxonitsch. Der Flächenwidmungsplan soll demnächst im Gemeinderat beschlossen werden.

>>> Alles zur Stadtentwicklung in Wien finden Sie hier.

(APA/Red)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien - 16. Bezirk
  • Ökö-Wohnprojekt in Ottakring: 200 Wohnungen und ein Kindergarten geplant
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen