Oberösterreich: Gerücht zu Impfserum im Trinkwasser im Umlauf

Vergiftetes Trinkwasser - eine Verschwörungstheorie, die bereits im Mittelalter zur Judenverfolgung führte.
Vergiftetes Trinkwasser - eine Verschwörungstheorie, die bereits im Mittelalter zur Judenverfolgung führte. ©Christof STACHE / AFP
Oberösterreichs Umweltlandesrat Stefan Kaineder rückte am Dienstag aus, um kursierende Fake News über Impfserum im Trinkwasser zu entkräften und die Stadt Linz griff im Pflegebereich gegen Demoteilnehmer durch.
Demo-Teilnehmer entlassen

Der Grüne Landesrat Stefan Kaineder warnte vor kruden Behauptungen, die via WhatsApp kursieren würden, wonach das Trinkwasser in Oberösterreich "eine Art des Gengifts von Pfizer" - gemeint ist wohl das Impfserum - enthalte, um auch die Ungeimpften zu erreichen. Kaineder wies diese "Fake News" scharf zurück und appellierte, sich "bei seriösen Medien zu informieren und ungesicherte Informationen kritisch zu hinterfragen". Das Trinkwasser in Oberösterreich sei "von allerhöchster Qualität" und eines "der meist kontrollierten Lebensmittel".

Altersheimmitarbeiter entlassen

Die Stadt Linz griff am Dienstag gegen drei Mitarbeiter der städtischen Altersheime durch, die bei einer Coronademo am Wochenende in Wien im Namen ihrer Einrichtung gegen die Impfpflicht demonstriert hatten. Von ihnen hat man sich getrennt bzw. ist dieser Schritt im Laufen.

(APA/red)

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