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Nur 200 statt 15.000 Corona-Demonstranten in Wien

Mit nur 200 Teilnehmern konnte der Mindestabstand bei der Demo locker eingehalten werden.
Mit nur 200 Teilnehmern konnte der Mindestabstand bei der Demo locker eingehalten werden. ©APA/GERWIN HAIDER
Statt den angekündigten 15.000 trafen sich am Samstag nur 200 Demonstranten gegen die Coronamaßnahmen am Wiener Heldenplatz. Die Demonstration verlief ruhig.
Tausende Teilnehmer erwartet

Eine für rund 15.000 Personen angemeldete Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen am Wiener Heldenplatz hat am Samstagnachmittag nur rund 200 Teilnehmer angelockt. Die Kundgebung verlief ruhig, sagte Polizeisprecher Marco Jammer auf APA-Anfrage. Die Veranstalter hätten mehrmals zur Einhaltung des Sicherheitsabstandes und zum Tragen von Masken aufgerufen. Vorerst gab es zwei Anzeigen nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz, berichtete Jammer.

Crona-Demo: Elf Anzeigen bis zum Abend

Elf Anzeigen gab es bis Samstagabend bei der Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen am Wiener Heldenplatz. Die für rund 15.000 Personen angemeldete Kundgebung, die am Nachmittag startete, hatte "flukturierend wenige hundert Personen" angelockt, gab die Polizei am Abend bekannt.

Die Teilnehmer hätten sich - nach Kontrollen schon auf dem Weg und via Lautsprecher regelmäßig gemahnt -weitgehend an die Pandemie-Schutzbestimmungen, also Maske und Abstand, gehalten. Dennoch erstatteten die Polizisten einige - wenige - Anzeigen, fünf nach der Covid-Maßnahmenverordnung und sechs nach anderen Verwaltungsbestimmungen. Am Abend waren noch kleinere Versammlungen im Gange.

Polizei auf Demo vorbereitet

Die Polizei hatte schon im Vorfeld Gruppen auf dem Weg zu der Standkundgebung kontrolliert und Präsenz gezeigt. Am Nationalfeiertag waren bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in der Wiener Innenstadt zahlreiche Verstöße gegen das Covid-19-Maßnahmengesetz registriert worden, die Versammlung war aber nicht aufgelöst worden. Polizei und die Wiener Gesundheitsbehörde (MA 15) schoben einander die Verantwortung zu. Für die Demo am Samstag wurde vereinbart, dass ein Experte der MA 15 im polizeilichen Einsatzstab die Situation aktuell bewerten wird.

(APA/red)

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