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NR-Wahl: Anschober sieht Kogler als geeignetes Zugpferd

Anschober sieht Kogler als geeignetes Zugpferd bei der NR-Wahl im Herbst.
Anschober sieht Kogler als geeignetes Zugpferd bei der NR-Wahl im Herbst. ©APA/Herbert Neubauer
Rudi Anschober, oberösterreichischer Umweltlandesrat, sieht in Werner Kogler den geeigneten Spitzenkandidaten für die Nationalratswahl im Herbst.

Der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober ist selbst als möglicher Grüner Spitzenkandidat im Gespräch gewesen. Mit der APA unterhielt er sich darüber, warum er in Werner Kogler das geeignetere Zugpferd sieht, wie er sich dennoch in den "sehr sparsam" zu führenden Wahlkampf einbringen will und warum eine "Klimawahl" bevorstehe.

"Eine außergewöhnliche Situation erfordert außergewöhnliche Maßnahmen", begründet Anschober, warum Kogler als EU-Spitzenkandidat nach erfolgreicher Wahl nun sein Mandat doch nicht annimmt. Natürlich habe es Bedenken deshalb gegeben, aber schließlich sei bis kurz vor der Europawahl noch nicht absehbar gewesen, dass es zu Neuwahlen komme. Und nach einer "seriösen, gewissenhaften, gemeinsamen Überprüfung" sei man zu dem Schluss gekommen, dass Kogler das beste Angebot sei.

Anschober war als Spitzenkandidat im Gespräch

Anschober selbst war ebenfalls als Spitzenkandidat im Gespräch. Aber zum einen hätte er dann seine Tätigkeit als Landesrat, "die ich schon sehr gerne mache", beenden müssen. Zum anderen müssten die Grünen in diesem Wahlkampf "sehr kämpferisch und oppositionell auftreten. Und das ist einfach mehr die Stärke vom Werner als von mir", findet Anschober. Er werde sich auch nicht für einen vorderen Listenplatz bewerben - weder auf Bundes- noch auf Landesebene.

Was die Kandidatenliste der Grünen betrifft, stellte er die "eine oder andere personelle Überraschung" in Aussicht. "Was sich mit Sarah Wiener bei der Europawahl sehr bewährt hat, das werden wir weiter fortsetzen." Er selbst wolle sich in einer "Sonderrolle" einbringen, vor allem mit den von ihm gestarteten überparteilichen Initiativen für Artenschutz, Klimaschutz und Integration.

Mit EU-Wahl schafften die Grünen ihr Comeback

Man habe bei der EU-Wahl den "ersten Teil des Comebacks" geschafft, nun werde es "deutlich schwieriger". Er habe allerdings den Eindruck, "dass viele zurückkommen wollen und, dass wir bei den Jungen stark punkten", weil bei denen das Thema Klimaschutz zentral sei. "Ich glaube, dass sehr viel möglich ist, aber Erstziel ist das Comeback der Grünen." Für den Klimaschutz "wird die nächste Legislaturperiode die wichtigste überhaupt sein", so Anschober, denn laut Wissenschaftern müsse in den kommenden zehn bis zwölf Jahren die Wende gelingen, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen.

Der Wahlkampf werde gezwungenermaßen "sehr, sehr sparsam" geführt werden, aber die Grünen hätten bei der Europawahl gezeigt, dass man "auch mit ganz wenig Geld gewinnen kann". "Wir haben kein einziges Großflächenpaket gehabt", fühlt er sich an die "Grüne Urphase" erinnert. Entscheidend werde die Schlussphase des Wahlkampfes sein, denn "da werden sich sehr viele parteiungebundene Wähler und die ganz Jungen entscheiden und auf die werden wir uns konzentrieren".

Auf Koalitionsspekulationen will er sich nicht einlassen: "Unser Ziel ist reinzukommen und das möglichst stark." Er befürchte ohnehin, "dass die ÖVP nichts gelernt hat aus dem Debakel mit den Freiheitlichen" und türkis-blau fortgesetzt werde, wenn es sich ausgehe.

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(APA/Red)

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