NÖ: Zum Teil lange Warteschlangen vor Landesimpfzentren

Teilweise bildeten sich lange Warteschlangen schon vor der Öffnung der Landesimpfzentren.
Teilweise bildeten sich lange Warteschlangen schon vor der Öffnung der Landesimpfzentren. ©APA/WOLFGANG SPITZBART
Die neun niederösterreichischen Landesimpfzentren sind beim Start am Mittwochnachmittag gut besucht worden.

Bereits vor der Öffnung für Injektionen ohne vorherige Terminbuchung um 14.00 Uhr gab es an manchen Standorten wie in St. Pölten und Wieselburg (Bezirk Scheibbs) lange Warteschlangen. Auch später war die Nachfrage ungebrochen, wie Stefan Spielbichler von Notruf NÖ der APA sagte. Verabreicht wurden in Summe 3.027 Stiche.

Der Großteil der Vakzine entfiel mit 1.885 auf Drittimpfungen. Verzeichnet wurden zudem 874 Erst- sowie 268 Zweitstiche. "Wir sehen wieder eine steigende Impfbereitschaft, und das ist gut so. Je mehr Impfungen, desto weniger schwere Erkrankungen und je rascher geimpft wird, desto besser. Deshalb dienen die Impfzentren als wichtige Ergänzung zum bestehenden Impfangebot bei den 500 Ordinationen, bei denen aktuell rund 67.000 Termine gebucht werden können", resümierten LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) und Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ).

Landesimpfzentren in NÖ am Starttag gut besucht

Standorte der neun Landesimpfzentren sind das Traisencenter in St. Pölten, die SCS in Vösendorf (Bezirk Mödling), die Wiener Neustädter Arena Nova, die Messe Wieselburg, die Pölz-Halle in Amstetten, das Zivilschutzzentrum in Gmünd, Mistelbach (Stadtsaal) und Horn (Arena). In Tulln erfolgte der Start im Minoritensaal, mit 16. November folgt die Übersiedlung in die Messe. Sowohl erste, zweite als auch die dritte Dosis werden in diesen Zentren mit und ohne Termin verabreicht.

Buchbar sind Zeitslots online via www.impfung.at. An Wochentagen sind alle Zentren von 14.00 bis 19.00 Uhr für Impfungen ohne Termin geöffnet, an Wochenenden und Feiertagen von 9.00 bis 14.00 Uhr.

Bedarf an Impfstellen wieder gestiegen

Im Bundesland waren bis Mitte August 20 Landesimpfzentren in Betrieb gewesen. Sie wurden nach rund vier Monaten vorübergehend geschlossen. Zahlen aus den vergangenen Wochen hätten nun gezeigt, dass "auch wieder Bedarf an zusätzlichen Impfstellen besteht", hatten LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) und Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) am Dienstag betont.

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(APA/Red)

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