NÖ-Wahl: NEOS schafften mit Collini auf Anhieb Einzug ins Landhaus

Die NEOS schafften mit Collini fünf Prozent bei der NÖ-Wahl.
Die NEOS schafften mit Collini fünf Prozent bei der NÖ-Wahl. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Die NEOS haben bei ihrem ersten Antritt bei der Landtagswahl in Niederösterreich mit zwei Mandaten den Einzug ins Landhaus in St. Pölten geschafft.
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Noe-Wahl: Collini

Indra Collini und ihr künftiger Mitstreiter auf der Abgeordnetenbank wollen in den kommenden fünf Jahren für frischen Wind sorgen und Kontrolle ausüben. Eine in der Landesverfassung verankerte Schuldenbremse in Niederösterreich zählt zu den “Herzensthemen” der pinken Spitzenkandidatin. Die seit zwölf Jahren mit ihrer Familie in Brunn am Gebirge (Bezirk Mödling) wohnhafte gebürtige Vorarlbergerin (47) ist seit November 2016 auch Landessprecherin der NEOS. “Es braucht uns als Kontrollpartei, Reformmotor und Tempomacher”, betonte sie im Wahlkampf. Die Pinken seien “eine moderne Alternative zu alteingesessenen Parteien”.

Collini will sich Thema der Steuergelder annehmen

“Wir wollen, dass Niederösterreich ein freies Land ist. Ein Land frei von Schulden, Freunderlwirtschaft und unnötiger Bürokratie”, lautet ein Credo. Collini ortet eigenen Angaben zufolge eine “undurchsichtige Verteilung der Steuergelder” und ein “mächtiges System der Abhängigkeiten, Gefälligkeiten und des Gefügigmachens”. Ihre Partei wolle nun auch von St. Pölten aus “Politik aus der Perspektive der Menschen” machen. Bei den niederösterreichischen Kommunalwahlen im Jänner 2015 hatten die NEOS 36 Mandate in 23 Gemeinderäten erreicht.

Collini wollte “nicht mehr länger zuschauen”

Indra Collini wurde am 6. Dezember 1970 geboren. Sie studierte Betriebswirtschaft in Innsbruck und ist seit inzwischen mehr als 20 Jahren in Niederösterreich beruflich tätig. Vor ihrem politischen Engagement war sie viele Jahre in leitender Funktion in der Markenartikelbranche beschäftigt. Auch ein eigenes Unternehmen hat Collini nach Parteiangaben aufgebaut. Die Entscheidung für die Politik war einfach: “Ich wollte nicht mehr länger nur zuschauen. Ich will für das Land, in dem meine Kinder aufwachsen, etwas unternehmen.” Die 47-Jährige ist verheiratet, sie hat eine Tochter und einen Sohn.

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APA/Red.

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