Neunjährige "versehentlich" gegen Corona geimpft: Ermittlungen in Bayern laufen

Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung laufen.
Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung laufen. ©AP
In Bayern wurde ein neunjähriges Mädchen "versehentlich" gegen Corona geimpft. Nun laufen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Kinder ab 14 dürfen selbst über Corona-Impfung entscheiden

Ein neun Jahre altes Mädchen ist im Impfzentrum in Bobingen im Landkreis Augsburg laut Polizei "versehentlich" gegen das Coronavirusgeimpft worden. Der Vater des Kindes habe Strafanzeige gegen die Verantwortlichen gestellt, sagte ein Sprecher der Augsburger Polizei am Dienstag auf Anfrage. Es liefen nun Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Versehentlich gegen Corona geimpft: Ermittlungen laufen

Es solle geprüft werden, wer an der Corona-Impfung am vergangenen Samstag beteiligt gewesen sei und wie es überhaupt zu einer versehentlichen Impfung kommen könne, sagte der Polizeisprecher. Dem Kind gehe es aber gut. Der Polizeisprecher bestätigte damit Berichte der "Augsburger Allgemeinen" und von Hitradio RT1. Demnach hatte der Vater eigentlich einen Impftermin, seine Tochter begleitete ihn.

Den Berichten zufolge soll der impfende Arzt das Mädchen gefragt haben, ob es Angst vor Spritzen habe. Als der Arzt daraufhin den Oberarm des Kinds desinfiziert habe, habe der Vater das noch als Spaß wahrgenommen. Doch dann habe der Mediziner das Mädchen mit dem Impfstoff von Biontech geimpft. Der Impfstoff von Biontech ist für Kinder zugelassen, allerdings erst ab einem Alter von zwölf Jahren.

(APA/Red)

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