Neugestaltung: Siegerprojekt für "Sunken City" in Wien gekürt

So sieht das Siegerprojekt für die Neugestaltung der "Sunken City" in Wien aus.
So sieht das Siegerprojekt für die Neugestaltung der "Sunken City" in Wien aus. ©APA/MOSTLIKELY ARCHITECTURE & COMMON SPACE TEAM
Für die Neugestaltung der "Sunken City" auf der Wiener Donauinsel in der Donaustadt wurde am Mittwoch das Siegerprojekt eines 2021 ausgeschriebenen Wettbewerbs präsentiert.
Wiener "Sunken City" wird neu gestaltet

Es dient als Grundkonzept für die Neugestaltung des Areals auf der Donauinsel. Fix vorgegeben war dabei folgende Prämisse: Künftig soll es auf der vor allem als Lokalmeile bekannten Uferzone weniger Gastronomie und mehr Freiflächen geben.

Neugestaltung: Siegerprojekt für "Sunken City" in Wien gekürt

Die Sunken City liegt an der Neuen Donau und ist der zweite Abschnitt in diesem Bereich, der umfassend umgestaltet wird. Am "Festland"-Ufer gegenüber wurde bereits die Copa Cagrana erneuert - nach mehrjährigem Streit mit dem einstigen Pächter. Die meisten, großteils desolaten Lokale dort wurden abgerissen. Sogar der Name musste weichen: Aus der Copa Cagrana wurde inzwischen der Copa Beach.

Weniger Cafes und Restaurants auf der "Sunken City" in Wien

Weniger Cafes und Restaurants wird es auch auf der Sunken City in Zukunft geben. Auf 13.000 Quadratmetern soll eine zeitgemäße Waterfront mit viel Freiräumen, Grün und konsumfreien Flächen entstehen, erläuterte Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ). Ein gastronomisches Angebot wird zwar vorhanden sein, jedoch in reduzierter Form. Die aktuell dort befindlichen Lokale werden jedenfalls abgerissen.

Infrasturktur des Bereichs ist laut Stadt Wien rund 50 Jahre alt

Die Infrastruktur jenes Bereiches ist laut Stadt rund 50 Jahre alt. Dadurch seien auch große Investitionen in die Substanz erforderlich. Das neu zu gestaltende Projektgebiet erstreckt sich von der Reichsbrücke bis hinauf zur Höhe des ersten Badestegs inklusive des ehemaligen Inselcafes - aber exklusive des prägnanten Leuchtturms.

Wettbewerbssieger ist das Projekt von "Mostlikely Arichtecture"

Als Wettbewerbssieger ging ein Projekt des "Mostlikely Architecture & Common Space Team" hervor. Es sieht eine Badelandschaft genauso vor wie Sport-Areale. Der Zugang zum Wasser soll optimiert werden, hieß es. Die Architekten werden nun mit der Erstellung eines Masterplans beauftragt. Das Einreichprojekt soll bis Herbst stehen. Ein Baustart ist für Herbst 2023 vorgesehen, wobei die Umsetzung in Etappen erfolgen soll, um die sommerliche Nutzung möglichst wenig einzuschränken, wie betont wurde.

(APA/Red)

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