Neuer Happylab-Standort im Wiener Stuwerviertel eröffnet

Mit dem neuen Happylab wurde Wien um einen Hotspot für Maker und Start-ups reicher.
Mit dem neuen Happylab wurde Wien um einen Hotspot für Maker und Start-ups reicher. ©Franzi Kreis
Ab sofort können Technik-Begeisterte auch im Happylab im Stuwerviertel werken und tüfteln. Der neue Standort in einer ehemaligen Elektromotorenfabrik lässt auf mehr als 900 Quadratmetern keine Wünsche offen.
Neue Werkstatt wird errichtet

Das Wiener Happylab hat einen neuen Standort im Stuwerviertel eröffnet. Die mehr als 900 Quadratmeter große Innovationswerkstatt in Wien-Leopoldstadt soll der technikbegeisterten Öffentlichkeit ebenso wie Tech-Start-ups einen kostengünstigen Zugang zu einem professionellen Maschinenpark bieten. Außerdem werden Kooperationen mit Universitäten, KMU und anderen Makerspaces angestrebt, um ein entsprechendes Ökosystem aufzubauen.

Wiens größte Innovationswerkstatt öffnete ihre Türen

"Mit dem neuen Happylab schließen wir die Lücke zwischen bestehenden Werkstätten und industrieller Fertigung", so die beiden Happylab-Geschäftsführer Roland Stelzer und Karim Jafarmadar in einer Mitteilung. Prototyping, Produktentwicklung und Kleinserienfertigung könnten ab sofort an einem Ort umgesetzt werden. Zusätzlich zur gewohnten Gerätschaft wie Laser Cuttern oder 3D-Druckern gebe es hier auch Zugang zu neuen Maschinen in den Bereichen Metall- und Holzbearbeitung und einen integrierten Co-Working-Space.

Durch die Zusammenarbeit mit Universitäten, KMU oder anderen Makerspaces soll ein "Happylab Innovation Cluster" entstehen, wobei die bestehende Infrastruktur an verschiedenen Standorten gemeinsam genutzt wird - Stichwort "Sharing Economy". Zudem will man Schulen beim Aufbau von Makerspaces - unter Makern versteht man Tüftler, die technische Probleme im Do-it-yourself-Verfahren lösen - unterstützen und Eintrittsbarrieren für Frauen in die Szene abbauen.

Professioneller Maschinenpark um 1,5 Millionen Euro

Eröffnet wurde das in einer ehemaligen Elektromotorenfabrik (Schönngasse 15 - 17, 1020 Wien) untergebrachte neue Happylab von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP), Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ) und dem Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien, Gerhard Hirczi.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro, davon werden 750.000 Euro aus dem Programm Innovationswerkstätten des Wirtschaftsministeriums gefördert. 500.000 Euro kommen dabei von der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die Wirtschaftsagentur Wien steuert als Kofinanzierung 250.000 Euro bei.

(APA/Red)

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