Neue Empfehlungen beim Contact-Tracing wegen Coronavariante Omikron

Neue Empfehlungen beim Corona-Contact-Tracing.
Neue Empfehlungen beim Corona-Contact-Tracing. ©APA/ROBERT JAEGER (Sujet)
Aufgrund der neuen Corona-Virusvariante Omikron werden gerade die Empfehlungen für die behördliche Vorgangsweise beim Contact Tracing überarbeitet. Auch die Einteilung von K1 und K2-Kontaktpersonen könnte verschärft werden.
Massive Probleme beim Contact Tracing

Das Gesundheitsministerium bestätigte damit am Donnerstag einen Bericht der "Kronen Zeitung". Details wollte das Ministerium nicht nennen, diese würden dann nach Fertigstellung der Empfehlungen öffentlich kommuniziert.

K1 statt K2 für Geimpfte im gleichen Haushalt mit Corona-Infizierten?

Spekuliert wird allerdings, dass geimpfte Personen im gleichen Haushalt mit Corona-Infizierten nicht mehr als Kontaktperson der Kategorie 2, sondern zu sogenannten K1 werden, schreibt die "Krone". Der Grund ist die Häufung der Ansteckungen im eigenen Haushalt.

Bereits jetzt strengere Quarantäne-Regeln für Geimpfte anwendbar

Laut Ministerium würden bereits jetzt von Fall zu Fall von den Behörden individuell entschieden und eventuell strengere Maßnahmen ergriffen. Aufgrund von bestimmten Umständen - etwa der Kontakt zu Superspreadern oder jetzt durch die Omikron-Variante - konnten bereits jetzt geimpfte Kontaktpersonen im gleichen Haushalt zu K1 ernannt werden, was bedeutet, dass sich diese Personen ebenfalls für mindestens zehn Tage in Quarantäne begeben müssen. Ein Freitesten ist erst frühestens ab dem fünften Tag möglich.

Neue Richtwerte beim Contact Tracing

Nach Gesprächen zwischen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) und den Bundesländern werde dieser Richtwert für die Behörden nun angepasst. Laut Ministerium würde dies laufend geschehen, etwa nach dem Auftauchen der Delta-Variante und der Zulassung der Corona-Impfung.

(APA/Red)

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