NEOS plakatieren mit letzter Plakatwelle gegen den "Filz" der Großparteien an

Beate Meinl-Reisinger (stellvertretende Neos-Vorsitzende) bei der Plakat-Präsentation
Beate Meinl-Reisinger (stellvertretende Neos-Vorsitzende) bei der Plakat-Präsentation ©APA/HERBERT NEUBAUER
In ihrer letzten Welle vor der Nationalratswahl plakatieren die NEOS gegen die großen Parteien an. "Österreich braucht Freiheit statt Filz" und "Österreich braucht Tempo statt Taktik" ist ab kommender Woche zu lesen.
Bei der Plakat-Präsentation
NEOS plakatieren Spiegelschrift

Zu sehen sind darauf Spitzenkandidat Matthias Strolz, Listenzweite Irmgard Griss sowie Bürger, die sich aus ihrer Perspektive – also in Spiegelschrift – “einmischen” wollen.

Präsentation der letzten NEOS-Sujets

Insgesamt 1.000 großflächige und 10.000 kleinflächige Plakate sollen die abschließende NEOS-Botschaft im Wahlkampf transportieren, sagte Wahlkampfleiter und Generalsekretär Nikola Donig bei der Präsentation am Mittwoch. Die neuen Sujets werden in den Ballungsräumen zusätzlich via City Lights zu sehen sein. Ein kurzer Fernsehspot mit Strolz und Griss wird zudem in den Privatsendern geschaltet. “Österreich braucht die NEOS”, heißt es darin.

NEOS-Kandidatin Beate Meinl-Reisinger unterstrich die Botschaft der Plakate: “Es muss ein Ende dieser Parteiendiktatur geben.” Vor der Wahl werde viel versprochen, “Klientelismus” danach sei immer die Folge gewesen. Um Wähler nicht zu vergraulen, seien Reformen in Zeiten des Wahlkampfes kein Thema mehr, sprach sie die Themen Pensionen und kalte Progression an. Bei der Gewerbeordnung seien die Änderungen lediglich minimal gewesen.

Bei der Präsentation der NEOS-Plakate

Gegen den “Filz” – und gegen die FPÖ wird plakatiert

Aber nicht nur die Regierungsparteien, auch die Freiheitlichen haben die NEOS im Visier – etwa bei der Korruption. “Das selbstherrliche Machtverständnis von SPÖ, ÖVP muss endlich ein Ende haben”, so Meinl-Reisinger. Das auf den Plakaten geforderte Tempo beansprucht die Oppositionspartei natürlich für sich: In den vergangenen Jahren sei man bei etlichen Reformen der Tempomacher gewesen.

>>Mehr zur Wahl am 15. Oktober

(apa/red)

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