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Nach Selfie mit Identitärem: Kritik an Hofer

Nach dem gestrigen Akademikerball ist Norbert Hofer in Kritik geraten.
Nach dem gestrigen Akademikerball ist Norbert Hofer in Kritik geraten. ©APA/FPÖ/MIKE RANZ
Am gestrigen Akademikerball hat FPÖ-Chef Hofer ein Selfie mit einem Mitglieder der Identitären gemacht. Nun hagelt es Kritik.

FPÖ-Chef Norbert Hofer ist nach einem Selfie mit einem Mitglied der Identitären am gestrigen Akademikerball mit Kritik konfrontiert. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch meinte am Samstag via Twitter: "Mit Identitären Selfies machen und zugleich mit ihnen nichts zu tun haben, geht nicht zusammen."

Akademikerball: Selfie sorgte für Aufregung

"Dies zeigt einmal mehr Nähe und nicht die vielbehauptete Distanz", so Deutsch. Hofer hatte mit dem Salzburger Identitären-Chef Edwin Hintsteiner posiert, der das Foto dann auch auf Twitter veröffentlichte und mit den Worten "Ich finde den Akademiker-Ball so schön" kommentierte.

Kritik an Hofer-Rede kam vom Ex-Chef Strache

Kritik an der am Akademikerball gehaltenen Rede Hofers kam auch von Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. "Multikulti-Haimbuchner (der oberösterreichische FPÖ-Chef, Anm.) und St. Georgs-Orden @norbertghofer sprechen von einer 'Vertiefung ihrer Ideologie' - das ist wahrscheinlich die angestrebte endgültige Fusion der Hofer-FPÖ mit der ÖVP von @sebastiankurz", ätzte Strache, der sich zuletzt einen Antritt für die Partei "Allianz für Österreich" (DAÖ) bei der Wien-Wahl offen gelassen hatte.

Für ÖVP spricht Selfie Hofers "deutliche Sprache"

Auch ÖVP-Abgeordneter Martin Engelberg hat am Samstag Kritik an FPÖ-Chef Norbert Hofer nach dessen Selfie mit einem Mitglied der Identitären am gestrigen Akademikerball geübt. Das Foto spreche eine "deutliche Sprache" und sei Beleg dafür, dass sämtliche Kritik an der fehlenden Distanz der Freiheitlichen zum rechten Rand begründet ist.

Für Engelberg ist es "völlig inakzeptabel" sich als Chef einer demokratischen Partei mit Vertretern der Identitären zu zeigen. Er empfehle Hofer eine klare Haltung gegen Identitäre und Extremismus, so der Nationalratsabgeordnete.

(APA/Red)

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