Nach mcworld-Pleite gibt es drei Folgekonkurse

Die Übernahme von mcshark ist einer der Gründe für die mcworld-Insolvenz
Die Übernahme von mcshark ist einer der Gründe für die mcworld-Insolvenz ©APA
Nach der Pleite des Apple-Händlers mcworld sind laut Angaben des Kreditschutzverbands von 1870 am Montag drei Folgekurse eröffnet worden.
Standorte sollen bleiben
Insolvenz wurde verhängt

Betroffen sind die mobile communications services gmbH und die mcom handyvertriebs GbmH in Wels, die sich mit dem Vertrieb von Mobiltelefonen und Verträgen für verschiedene Anbieter beschäftigen. Weiters in Konkurs ist die iCover vertriebs gmbH, ebenfalls in Wels, die mit Zubehör von Mobiltelefonen handelt. Alle zusammen haben 63 Mitarbeiter. Die Aktiva aller drei Firmen betragen zusammengezählt 1,09 Millionen Euro. Ihnen stehen Gesamtverbindlichkeiten von 22,1 Millionen Euro gegenüber, davon Eventualverbindlichkeiten aus Haftungen in der Höhe von 13,8 Millionen Euro.

Drei Unternehmen nach mcworld-Konkurs pleite

Die Ursache der drei Insolvenzen würden primär aus Haftungen im Zusammenhang mit Verbindlichkeiten der mc world computervertriebs gmbH resultieren, stellte der KSV fest. Über letztere war am 16. Juni am Handelsgericht Wien das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden. Geboten wurde eine Quote von 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren. Die Passiva betragen laut Schuldnerangaben 11,8 Millionen Euro, das freie Vermögen wird mit lediglich 726.000 Euro beziffert. Zum Handkuss kommt bei der Insolvenz auch der Steuerzahler, denn der staatliche aws Mittelstandsfonds ist mit 30 Prozent an dem Händler beteiligt. (APA)

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