Nach Lobautunnel-Aus: Wiener ÖVP sieht "Schlag ins Gesicht"

Lobautunnel: Markus Wölbitsch ortet einen "Schlag ins Gesicht der Wienerinnen und Wiener".
Lobautunnel: Markus Wölbitsch ortet einen "Schlag ins Gesicht der Wienerinnen und Wiener". ©APA/HELMUT FOHRINGER (Symbolbild)
Die ÖVP will nach dem Aus für den Lobautunnel Gespräche darüber, wie man weiter verfährt. Die Wiener ÖVP spricht von einem "Schlag ins Gesicht".

Gernot Blümel äußerte sich in einer Aussendung - und teilte mit, dass er von seinem Standpunkt grundsätzlich nicht abgewichen ist. "Es handelt sich um ein wichtiges und wesentliches Infrastrukturprojekt, das sowohl Anrainer entlastet als auch den Standort stärkt."

Erwartung von Blümel nach Lobautunnel-Aus

"Wie auch bei der Steuerreform gehe ich davon aus, dass man auch bei diesem Thema einen gemeinsamen Weg als Bundesregierung findet", sagte der Minister. "Zumal es für das Bauprogramm der Asfinag auch das Einvernehmen mit dem BMF braucht", fügte er hinzu. "Ich erwarte, dass die entsprechenden Gespräche auf Expertenebene umgehend aufgenommen werden, um eine Lösung zu erzielen", hielt er fest.

Lobautunnel: Das sagt die Wiener ÖVP

Weniger zurückhaltend äußerte sich die Wiener ÖVP, deren Obmann Blümel ist. "Die heutige Entscheidung von Verkehrsministerin Gewessler ist völlig unverständlich, zeugt von kompletter Verantwortungslosigkeit und ist geradezu ein Schlag ins Gesicht der Wienerinnen und Wiener. Dieser Entscheidung muss entschieden entgegengetreten werden", befanden Klubobmann Markus Wölbitsch und Verkehrssprecher Gemeinderat Wolfgang Kieslich in einer Aussendung.

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(APA/Red)

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