Mit Abwasser-Proben dem Coronavirus in Wien auf der Spur

Die Abwasser-Analysen sollen bei der Deckelung der Infektionszahlen in Wien helfen.
Die Abwasser-Analysen sollen bei der Deckelung der Infektionszahlen in Wien helfen. ©Wien heute/ORF.at
In Wien werden schon seit Monaten Kanalproben auf das Coronavirus untersucht. Nun sollen damit auch Rückschlüsse auf Infektionen in Schulen gemacht werden.
Schulstart mit Abwasseranalyse

Nach den Sommerferien wird in den Schulen zunächst dreimal wöchentlich auf Corona getestet. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) kündigte zudem an, dass mittels Abwasseranalysen festgestellt werden soll, wo sich das Virus wie verbreitet.

Abwasser-Proben geben Auskunft über Infektionsgeschehen in Wien

Ein Blick in den Kanal ermöglicht gleichzeitig einen Blick auf das Infektionsgeschehen in der Stadt. Zweimal pro Woche nimmt die Wiener Abwasserkontrolle Proben aus dem Kanalzugang bei der Stubenbrücke, eine von 22 Entnahmestellen. Das Abwasser wird später - wie auch bei den beim Menschen angewandten Corona-Tests - im Labor mittels PCR-Verfahren analysiert und auf Genome des Coronavirus untersucht.

Die Abwasser-Analyse soll die Corona-Tests in den nächsten Monaten ergänzen. Forscher können damit herausfinden, wie stark das Virus in zwölf Teilgebieten Wiens verbreitet ist, da das engmaschige Kanalnetz der Großstadt genaue Analysen bis in einzelne Grätzl ermöglicht.

(Red)

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