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Misshandeltes Baby in Wien: Verdächtiger befindet sich in U-Haft

Misshandeltes Baby - Verdächtiger in U-Haft
Misshandeltes Baby - Verdächtiger in U-Haft ©Bilderbox.at (Sujet)
Im Fall der mutmaßlichen schweren Misshandlung eines Babys in Wien ist gegen den festgenommen Lebensgefährten der Mutter U-Haft verhängt worden.
Missbrauchsverdacht in Wien

Wie berichtet, gab es einen schweren Missbrauchsverdacht in Wien: Ein einjähriges Baby ist Ende vergangener Woche von seiner Mutter ins Wiener SMZ-Ost gebracht worden, weil es “plötzlich aufgehört hat zu krabbeln”.

Nach der mutmaßlichen schweren Misshandlung eines Babys in Wien ist gegen den festgenommen Lebensgefährten der Mutter U-Haft verhängt worden. Der Mann wird verdächtigt, dem einjährigen Kind durch Gewalteinwirkung mehrere Knochenbrüche zugefügt zu haben.

Misshandeltes Baby – Verdächtiger in U-Haft

“Er bestreitet die Vorwürfe”, sagte Polizeisprecher Thomas Keiblinger. Die Mutter des Buben war vergangene Woche zum Kinderarzt gegangen, weil ihr Baby plötzlich nicht mehr krabbelte und sich mehrfach übergeben musste. Der Mediziner schickte die Frau umgehend ins Spital und erstattete Anzeige. Bei den Untersuchungen im SMZ-Ost stellten die Ärzte mehrere Brüche an Armen und Beinen des Kindes fest. “Die Mutter konnte sich das nicht erklären”, so Keiblinger.

Die Polizisten wollten daraufhin den Lebensgefährten der Frau, der nicht der Vater des Kindes ist, befragen, doch war dieser untergetaucht. Nach eineinhalb Tagen konnte ihn die Polizei ausforschen und festnehmen. Bei seiner Einvernahme bestritt der 23-Jährige zwar die Tat, verstrickte sich aber zunehmend in Widersprüche, weshalb gegen ihn die U-Haft verhängt worden ist. Über Hintergründe des Pärchens wollte die Polizei keine Auskünfte geben.

Dem Kind ging es am Dienstag “den Umständen entsprechend gut”, wie Andrea Danmayr, Sprecherin des Krankenanstaltenverbundes (KAV), sagte. Es bestand weiterhin keine Lebensgefahr, wann das Kind aus dem Spital entlassen werden kann, stand aber noch nicht fest. “Es sind noch weitere Untersuchungen durchzuführen”, so die Sprecherin.

(Red./APA)

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