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Messe Wien: Hacker bezeichnet Vorwürfe als "grauslicher Wahlkampf"

Es gab viele Vorwürfe für das Corona-Zentrum Messe Wien.
Es gab viele Vorwürfe für das Corona-Zentrum Messe Wien. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Im Zusammenhang mit dem Corona-Zentrum Messe Wien kam es zu mehreren Vorwürfen. Hacker bezeichnet diese als "grauslichen Wahlkampf".

Die Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Corona-Zentrum Messe Wien, wonach bei der Betreuung der vorrangig dort untergebrachten Bewohner eines evakuierten Flüchtlingsheims Chaos herrsche und es Fluchtversuche gegeben habe, sorgten am Freitag für Ärger bei Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Das gehöre wohl zu den "Merkwürdigkeiten dieses offensichtlich sehr dreckig geplanten Vorwahlkampfes".

"Grausliger Wahlkampf": Kritik ging in Richtung Innenminister

Seinen Unmut adressierte der Ressortchef nicht zuletzt in Richtung Innenminister Karl Nehammer (ÖVP). Es sei "unerträglich, was da im Augenblick auch vom Innenminister an Gerüchten in die Welt gesetzt wird, nur damit er da schon Vorwahlkampf in Wien machen kann", nahm Hacker Bezug auf eine kürzliche Falschmeldung, wonach einige untergebrachte Flüchtlinge abgängig gewesen sein sollen. Man habe in den vergangenen Tagen einen Vorgeschmack darauf bekommen, welch ein "grauslicher Wahlkampf" bevorstehe.

Zuletzt hatte es Meldungen gegeben, wonach es unter den knapp 300 isolierten Personen zu aggressiven Handlungen gegen das Messe-Personal gekommen sei. Hacker dazu: "Bei 300 Männern im Alter von 20 bis 30 - völlig wurscht, wo die 300 Männer herkommen - finden Sie nicht nur brave Schulbuben, sondern da finden Sie ein schönes buntes Durcheinander der Lebensrealität junger Männer. Darunter gibt es ganz viele, die ein ganz normales Leben führen, und da gibt's immer auch ein paar Verrückte darunter. Das ist weder neu noch überraschend."

Es sei klar, dass es zu Überreaktionen komme, wenn man diese Anzahl an Menschen plötzlich für 14 Tage in Quarantäne stecken, also de facto einsperren müsse: "Ich finde es überraschend, dass alle überrascht sind, dass das nicht alle super finden, sich entspannt ins Bett legen und Mickey Mouse lesen." Hacker wies auch darauf hin, dass es auch im Flüchtlingslager Traiskirchen zu Polizeieinsätzen gekommen sei, nachdem dieses für Wochen unter Quarantäne gestellt worden war: "Das ist nicht angenehm, aber es überrascht mich nicht."

Hacker nahm Bezug auf angebliche Fluchtversuche

Bezug nahm der Stadtrat auch auf angebliche Fluchtversuche, die schon zuvor vom Krisenstab der Stadt und auch vom Arbeiter-Samariterbund, der die Einrichtung betreut, dementiert worden waren: "Wir kennen den Adrenalinzustand von 25-Jährigen, die sich dann aufplustern im Cornetto und sagen 'Da geh ich wieder. Das mach ich auf jeden Fall nicht mit.' Aber das darf man jetzt nicht gleich zuspitzen als großartige Fluchtversuche wie aus Alcatraz. Das ist ja lächerlich."

Generell sei er sehr zufrieden mit der Situation in der Messe, meinte Hacker: "Ich finde, die haben das sehr gut - mit ein paar Hoppalas - in den Griff bekommen."

(APA/Red)

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