Menge an fehlerhaften Masken weiter offen

Die gefundenen FFP2-Masken waren zu durchlässig.
Die gefundenen FFP2-Masken waren zu durchlässig. ©APA/BARBARA GINDL
Nachdem mehrere fehlerhafte FFP2-Masken in Pflegeheimen entdeckt wurden, ist immer noch nicht klar, wie viele Chargen betroffen sind. Eine Prüfung ist im Gange.
Mängel bei CPA-Masken entdeckt

Die Menge an qualitativ minderwertigeren Masken, die wohl versehentlich in einer Charge von FFP-2 entsprechenden CPA-Masken mit ausgeliefert worden ist, ist am Donnerstag weiterhin unklar gewesen. Fest steht jedenfalls, dass nicht die ganze Charge von zehn Millionen CPA-Masken betroffen ist, sondern nur jene mit der unterschiedlichen Produktionslosnummer SC20200045.

Durchlass bei Masken größer als erlaubt

Bei diesen ist der Durchlass größer als es der CPA-Standard erlaubt. Wie viele Masken tatsächlich betroffen sind, werde aktuell geprüft. Die Prüfung findet in enger Abstimmung mit den Bundesländern statt. Die Masken wurden im Sommer vom Roten Kreuz im Auftrag des Wirtschaftsministeriums bestellt und vom Gesundheitsministerium an die Länder zugewiesen.

Bekannt wurde der Mangel, nachdem ein Pflegeheim in Kärnten eine Maske beanstandet hatte und bei einer neuerlichen Testung festgestellt worden war, dass bei Schutzprodukten mit Losnummer SC20200045 der Durchlass größer als erlaubt war. Diese Masken werden nun getauscht, bei Engpässen stehen laut Ministerium vorerst drei Millionen FFP2-Masken zur Verfügung - nach dem Testergebnis seien alle Bundesländer informiert worden samt der Empfehlung, die betroffenen Masken nur mehr als Mund-Nasen-Schutz einzusetzen.

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(APA/red)

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