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Markus Rogan holte EM-Silber

Der 24-Jährige Markus Rogan hat am Dienstag seine dritte Langbahn-EM-Medaille über 100 m Rücken en suite geholt. Es ist das 20. Edelmetall Rogans auf der internationalen Schwimm-Bühne.

Markus Rogan ist seinen Vorschuss-Lorbeeren wieder gerecht geworden. Der 24-Jährige holte am Dienstag bei der Langbahn-Schwimm-EM in Budapest die Silber-Medaille über 100 m Rücken, nur Favorit Arkadij Wjatschanin war nicht zu schlagen. In 54,07 Sekunden fixierte Rogan abermals OSV-Rekord.

Es war ein typisches Rogan-Rennen, wie das Olympia-Finale über diese Distanz 2004 in Athen. Wie damals ging der Wiener zur Halbdistanz des Endlaufs als Achter und Letzter durch, und wieder arbeitete er sich auf Rang zwei vor. Seine im Halbfinale aufgestellte nationale Bestleistung verbesserte Österreichs “Sportler des Jahres 2004” um 28/100. “Unter 54 Sekunden ist es sich nicht ganz ausgegangen, aber dann schwimme ich das eben bei der WM”, meinte Rogan in einer ersten Analyse. “Trotzdem ist diese Leistung die beste meiner Karriere. Aber nur bis Samstag zum Finale über 200 m Rücken.” Rogan war vor dem Start diesmal in einer gewissen Art nervös, ungewohnt für den Routinier. “Ich hatte ein Lungenstechen, ich hatte Krämpfe, ich habe meine Hände nicht gespürt. Aber das Gefühl war wunderschön. Das Rennen hat dann viel Spaß gemacht. Auch weil ich gesehen habe, den Meeuw, den kick ich. Aber gegen den Arkadij hatte ich keine Chance.”

Kurzbahn-Vize-Weltmeisterin Fabienne Nadarajah hat im Finale über 50 m Delfin Rang fünf belegt. Die 21-Jährige schlug in 26,79 Sekunden an und schaffte damit ihr bisher bestes Langbahn-EM-Resultat. Gold ging an die Schwedin Therese Alshammer (26,06), Silber holte ihre Landsfrau Anna-Karin Kammerling (25,23).

Der 17-Jährige Dinko Jukic ist im Semifinale über 200 m Lagen ausgeschieden, hat sich aber sehr gut gehalten. Bei seinem ersten internationalen Großereignis verbesserte der Bruder von Mirna Jukic seinen österreichischen Junioren-Rekord in 2:04,68 Minuten um 9/100 Sekunden. Gesamt belegte er damit Rang 15.

Unmittelbar nach dem Lagen-Semifinale kam das große Unwetter. Ein wolkenbruchartiger Regenguss verhinderte die Abwicklung der beiden verbliebenen Bewerbe – Endlauf der Damen über 200 m Rücken und Semifinali der Herren über 200 m Kraul mit Dominik Koll und David Brandl. Sie kommen nun am Mittwoch nach den Vormittags-Vorläufen zum Zug.

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