Marinomed investiert Millionen in Covid-Mittel

Der Virenblocker könnte als Lutschtablette oder Nasenspray angeboten werden.
Der Virenblocker könnte als Lutschtablette oder Nasenspray angeboten werden. ©pixabay.com
Das Korneuburger Biotechnologie-Unternehmen Marinomed investiert weiter in sein Covid-Mittel Carragelose. Der Virusblocker soll als Ergänzung zur Impfung dienen.
Nasenspray und Lutschtabletten gegen Covid

Das kleine Korneuburger Biotechnologie-Unternehmen Marinomed hat in den ersten neun Monaten des Jahres die Forschungsausgaben deutlich gesteigert. Der Umsatz legte zu, der Verlust aber auch, teilte das Unternehmen am Montag mit. Geld floss vor allem in Studien im Zusammenhang mit SARS-CoV-2. Das Unternehmen stellt den Virusblocker Carragelose her, der als Ergänzung zur Impfung dienen soll. Gewinne sind bei dem forschungsintensiven Unternehmen erst mittelfristig eingeplant.

Der Umsatz des Unternehmens steig in den ersten neun Monaten um 12,9 Prozent auf 5,7 Mio. Euro, dazu kamen 1,4 Mio. Euro staatliche Förderung und "sonstige Erträge", sodass sich die gesamten Einnahmen auf 7,1 Mio. Euro beliefen. 6,1 Mio. Euro gab Marinomed für Forschung und Entwicklung aus, um gut die Hälfte mehr als in der Vorjahresperiode.

Umsatz mit Carragelose soll steigen

Der Umsatz mit Carragelose wird laut Unternehmensprognose weiter zweistellig wachsen. Die weitere Finanzierung sei durch eine Vereinbarung über 5,4 Mio. Euro mit der Schweizer Investmentfirma Nice & Green gesichert, sodass die wissenschaftlichen und klinischen Programme weiter vorangetrieben werden können. Operativ ist auch heuer wie im Geschäftsplan angekündigt mit einem Verlust zu rechnen.

(APAR/red)

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