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Linie U1 ab Juli für zwei Monate teilweise gesperrt

Die U1 wird während der Sommermonate nicht wie gewohnt fahren
Die U1 wird während der Sommermonate nicht wie gewohnt fahren ©Wiener Linien/Zinner
Zwischen Juli und August kommt es zu einer längeren Sperre der Linie U1. Bis 26. August wird die U-Bahn-Linie zwischen Reumannplatz und Schwedenplatz wegen Sanierungsarbeiten nicht verkehren. Details dazu wurden bei einer Pressekonferenz am Mittwochvormittag bekannt gegeben.
Startschuss für neue U1
U1-Sperre kommt

Knappe zwei Monate lang, nämlich von 7. Juli bis 26. August werden auf dem U1-Streckenabschnitt zwischen Schwedenplatz und Reumannplatz aufgrund von notwendigen Renovierungen keine Züge fahren. Um Öffi-Benutzern das Leben nicht allzu schwer zu machen, richten die Wiener Linien – ähnlich wie bei der Teilsperre der U6 im Vorjahr – während der wochenlangen Sperre Ersatzlinien mit Straßenbahnen ein, hieß es am Mittwoch in einer Pressekonferenz.

Statt U1: Ausweichen auf Bim-Linien

Konkret sollen die Straßenbahnlinien 66 und 68 als Ausweichmöglichkeit für die gesperrte U1 fungieren. Nach Angaben des ORF wird die Linie 66 von Oberlaa über Favoritenstraße, Reumannplatz, Quellenstraße, Matzleinsdorfer Platz, Wiedner Hauptstraße zur Endstelle Karlsplatz, Oper geführt. Die Linie 68 wird vom Otto-Probst-Platz über Laxenburger Straße, Südbahnhof, Prinz-Eugen-Straße und Ringstraße zum Schwedenplatz unterwegs sein.

Das betreffende Teilstück ist zum großen Teil bereits seit Februar 1978 in Betrieb, hat also fast 35 Jahre auf dem Buckel und muss daher nun umfassend renoviert werden. Die Strecke wird auf den neuesten Stand der Technik gebracht und damit auch für die Verlängerung nach Oberlaa fit gemacht. Anders als bei der U6, die im vergangenen Sommer relativ akut gesperrt werden musste, ist die mehrwöchige U1-Zwangspause seit längerem geplant.

Sanierung des Wiener U-Bahn-Netzes

Bereits in der Vergangenheit kam es wegen Sanierungsarbeiten immer wieder zu Einschränkungen im U-Bahn-Verkehr – zuletzt infolge der mehrwöchigen Teilsperre der U6 im vergangenen Sommer. Insgesamt gestalten sich die Sanierungsarbeiten im Wiener U-Bahnsystem unterschiedlich aufwendig. Die Linien U4 und U6 sind teilweise auf Strecken der alten Stadtbahn unterwegs, wo sich bis zu 110 Jahre alte Stationen befinden. Diese Abschnitte erfordern laut Wiener Linien wesentlich mehr Wartung als die Neubaustrecken, die seit den 1970er Jahren errichtet wurden und zu denen auch das betroffene U1-Teilstück gehört. Ein zusätzliches Problem bei der Erhaltung und Sanierung der alten Strecken und Stationen ist laut den Verkehrsbetrieben der Denkmalschutz, der nicht alle Arbeitsmethoden und Materialien zulasse.

Auch U6 schon mehrfach gesperrt

Bereits in der Vergangenheit mussten Stationen bzw. Abschnitte während Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten gesperrt werden. Erst im Sommer 2011 fuhr etwa die U6 wochenlang nicht zwischen Westbahnhof und Alser Straße. Grund dafür waren Sanierungsarbeiten an der Station Josefstädter Straße, die sich als komplizierter herausgestellt hatten als ursprünglich angenommen. Drei Jahre zuvor hielt die U6 acht Wochen lang nicht an der Station Gumpendorfer Straße. Zuvor hatte es bereits eine Teilsperre an Wochenenden aufgrund der Bauarbeiten für den Lainzer Tunnel gegeben.

2005 wurde an mehreren Wochenenden sowie einmal für vier Wochen die U2-Strecke zwischen Karlsplatz und Schottenring gesperrt. Grund dafür waren laut Wiener Linien “notwendigen Maßnahmen” für die Erweiterung der Linie. Die U2 wurde danach zunächst bis zur Station Stadion und dann bis zur Aspernstraße verlängert.

Wiener Linien warten U-Bahnen laufend

Grundsätzlich führen die Wiener Linien laut eigenen Angaben permanent Wartungsarbeiten auf den U-Bahnstrecken durch. Das geschieht während der betriebsfreien Zeit. Jede Nacht finden vier Stunden lang auf allen Strecken gleichzeitig Arbeiten statt: Dazu zählen Gleisschleifen, Gleis-, Schwellen-, Stromschienen- oder Kabeltausch sowie Reinigungsarbeiten. Ebenso erfolgen Arbeiten an der Elektronik sowie kleinere Ausbesserungen an den Stationen. Überdies werden zweimal jährlich die Stromschienen kontrolliert. Das nächste größere Projekt im Bereich der U-Bahn ist die bis 2017 anvisierte Verlängerung der U1 nach Oberlaa.

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