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Liebes•Leben mit Betty: "Wie viel Porno ist schädlich?"

©VOL.AT
"Gibt es luststeigernde Mittel für Frauen?"
"Ich will Sex während der Periode"
"Ich bringe sie nie zum Orgasmus"
"Wie geht ein ...?"
"Abnormal, mir Analsex zu wünschen?"

Liebes.Leben mit Betty auf VOL.AT. Michael wendet sich einer Frage über den häufigen Pornokonsum an Bettina.

Michael* (28): Liebe Betty, was hältst du von Pornos. Wie viel Porno ist schädlich?

Lieber Michael,

die pikanten Filmchen können einheizen, anturnen und Spannung in ein Liebesleben bringen. Sie können für Menschen, die beispielsweise nicht mehr in den Genuss von Körperlichkeit kommen können, gute Begleiter sein. Sie können aber manchmal auch für Stress sorgen.

Die Auswahl an Pornos ist riesig und es gibt fast nichts, was es nicht gibt. Und dem Trend entsprechend, gibt es inzwischen auch Fair Trade und Bio Pornos, deren Inhalt näher an der Realität ist als an der Fiktion. In Rubriken wie "Slow Porn" oder "Fairtrade Porn“, werden keine Höhepunkte vorgetäuscht und niemand wird zu bestimmten Handlungen gezwungen. Die Rollen und Schauplätze gehen weit über den des Klempners, der ein Rohr verlegen will hinaus. Oft werden auch mehr Haare gezeigt und mehr natürliche Geräusche kommen zum Einsatz. Der "Fem Porn" zeigt keine profimäßig kopulierenden Leiber, sondern echte Menschen beim Sex.

Mainstream Pornos dagegen zeigen das, was die Masse – insbesondere, was „der Mann“ sehen will. Es gibt natürlich auch Frauen*, die sich gerne Pornos anschauen. Ob wohlgebauter Handwerker oder willige Krankenschwester – Solche Filme stecken voller Pornolügen und sorgen so bei Männern* und Frauen* für Verunsicherung. Dargestellt werden übergroße Pornobusen bis hin zu massiv bestückten Männern* und übertriebene, dauerstöhnende Frauen* sowie den „Dirty Talk“ nach Drehbuch.

In den Filmen wird uns wieder einmal klargemacht, wie wir auszusehen haben und wie „geiler Sex“ funktioniert. Aber was hat das mit unserem Sex im Schlafzimmer zu tun? Oft driften diese verschiedenen Welten von Sexualität sehr stark  auseinander. Regelmäßige Pornokonsumenten orientieren sich häufig an den fiktiven Darstellungen und nehmen diese als Vorbilder. Sie befriedigen sich dabei schnell und unkompliziert und verzichten oft auf ein sinnliches Vorspiel in der Partnerschaft. Das ist an und für sich nichts Schlimmes, es kann dabei aber passieren, dass diese hohen visuellen Reize durch den Pornokonsum, beim normalen Sex nicht mehr genügen. Es müssen jetzt immer diese Bilder her und der Sex mit realen Partnern und Partnerinnen wird schwierig.

Eine frühe Aufklärung über die Tricks und Kniffe die bei der Produktion eines Pornofilmes verwendet werden, kann schon helfen. Das Ganze im richtigen Licht zu sehen.  

Auch in dieser Filmbranche gilt, es ist mehr Schein als Sein!

Betty stellt sich vor

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Es gibt keine Tabus

Egal ob sexuelle Unlust, körperlich-sexuelles Unbehagen, Seitensprünge, Erektionsprobleme oder außergewöhnliche Vorlieben: Betty freut sich auf eure Fragen und wird euch mit gutem Rat zur Seite stehen.

Bitte gib bei deiner Frage dein Alter und dein Geschlecht an, damit Betty deine Fragen auch wirklich auf dich bezogen beantworten kann.

*Name von der Redaktion geändert.

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