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Leopold Museum erhält Dachaufbau: "MQ Libelle" und "MQ Terrasse"

Das Leopoldmuseum bekommt einen neuen Dachaufbau.
Das Leopoldmuseum bekommt einen neuen Dachaufbau. ©APA/A2STUDIO
Das Wiener Museumsquartier erhält einen Dachaufbau. Die Kosten des Projekts "MQ Libelle" und "MQ Terrasse" werden auf sechs Millionen Euro geschätzt.

Auf dem Dach des Leopold Museums wird ein weitgehend transparenter, 600 Quadratmeter großer Veranstaltungsraum namens “MQ Libelle” und eine öffentlich zugängliche “MQ Terrasse” errichtet. Das Projekt soll ohne öffentliche Mittel finanziert und im Herbst 2016 eröffnet werden.

MQ erhält neuen Dachaufbau

Erste Gespräche und Skizzen zu dem Dachaufbau habe es bereits vor acht Jahren gegeben, so der Managing Direktor des Leopold Museums, Peter Weinhäupl.

Man zähle sich zu den Mitinitiatoren und erwarte sich durch das Projekt eine Attraktivitätssteigerung, zudem werde das Dach künftig nicht nur mit einem Außenlift, sondern auch vom letzten Stock des Museums zugänglich sein. Gezahlt wird allerdings nur von der Museumsquartiers-Gesellschaft.

Neuer Veranstaltungsraum “MQ Libelle”

Der Veranstaltungsraum, der “fast auf dem Dach zu schweben scheint”, erinnert zwar vom Grundriss eher an einen Knochen als an eine Libelle, ist aber sicher eine neue Attraktion im jährlich von rund vier Millionen Besuchern frequentierten Kulturareal und ebenso wie dieses von Manfred und Laurids Ortner geplant.

Dass der Dachaufbau auch tatsächlich von unten sichtbar sein wird, dafür soll eine Lichtinstallation von Brigitte Kowanz sorgen, die den Grundriss des Veranstaltungsraums aufnimmt und über die Fassadenlinie des Museums-Kubus auskragt. Die Künstlerin Eva Schlegel wird die Glasfassade des Pavillons mit zahlreichen kleinen Spiegelpunkten gestalten und strukturieren.

Baubeginn im Spätherbst 2015

Baubeginn wird im Spätherbst 2015 sein, lediglich die oberste Etage des Leopold Museums soll im Rahmen der einjährigen Bauzeit vorübergehend gesperrt werden müssen. Auf der Terrasse soll es wie in den Höfen “Terrassenmöbel zum Aufenthalt ohne Konsumzwang” sowie ein Cafe geben.

(APA/Red)

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