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Lange Schlangen beim Shoppen am Montag in Wien

Vor Inkrafttreten des Lockdowns wurde in Wien noch ordentlich geshoppt.
Vor Inkrafttreten des Lockdowns wurde in Wien noch ordentlich geshoppt. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Bevor am Dienstag der verschärfte Lockdown in Kraft tritt, verschlug es viele Wiener noch in Einkaufsstraßen und - center. Dabei musste auch mit langen Schlangen gerechnet werden.
Händler locken mit Rabatten
Großer Shopping-Andrang am Samstag

Viele Einkäufer trotzten dem feuchtkalten Wetter und schleppten Einkaufssackerln von Mode-, Sport- und Technikgeschäften nach Hause, bevor diese ab morgen wegen der Verschärfung des Lockdowns geschlossen halten müssen. Die Wiener Einkäufer mussten zum Teil das Anstehen üben, denn Menschenschlangen bildeten sich vor einigen Geschäften.

Teile Lange Schlangen vor Geschäften in Wien

In der Favoritenstraße im zehnten Bezirk war wohl fast so viel los wie an einem Samstagnachmittag. Vor Apotheken und auch vor Bankfilialen bildeten sich - wegen der Corona-Abstandsregeln im Inneren - Warteschlangen. Draußen ging auch der Alltag seinen Gang. Auf Bankerln unterhielten sich Menschen mit dem derzeit gebührlichen Abstand. Zwei Halbwüchsige spaßten mit Knallerbsen, was ihnen umgehend einen Rüffel der Mutter einbrachte. Das örtliche Einkaufszentrum am Columbusplatz war gut besucht, wie auch ein Sporthändler gleich daneben.

"Auf jeden Fall ist heute mehr los", sagte ein Verkäufer in einem Geschäft im Einkaufszentrum am Hauptbahnhof an der Grenze zwischen Favoriten und Wieden, "und das schon seit in der Früh." Manche Geschäfte dort - Spielwarenladen und Kaffeegeschäft mit anderen Gütern - waren zum Bersten voll, andere gähnend leer.

Bei der U-Bahnstation Karlsplatz zwischen der Wieden und der Inneren Stadt bot ein Blumenladen seine Schnittblumen zum halben Preis an. Schließlich gilt es bei diesem Produkt besonders, es noch zu verkaufen bevor es verwelkt.

Die Kärntnerstraße Richtung Stephansplatz in der City war mittelmäßig besucht, man kennt sie auch deutlich voller. Aber auch dort bildeten sich vor manchen Geschäften Schlangen - etwa vor Mode- oder Elektronik-Shops. Selbiges war am Graben der Fall. "Jetzt wollte ich da ins Kaffeegeschäft gehen und da ist schon wieder eine Schlange heraußen", beklagte sich eine ältere Dame.

MNS-Maske beim Shoppen auch im Freien

Auffallend war, dass zunehmend Menschen auch im Freien eine Mundnasenschutzmaske tragen. Ebenso auffällig war - auch für Wien -, dass recht viele Leute telefonierend ihrem Gegenüber laut erklärten, wie "deppert die anderen" Menschen nicht seien. Warum genau, erschloss sich nicht, ein Corona-Zusammenhang dürfte aber nicht ausgeschlossen sein.

Gut besucht, aber auch nicht berstend voll war das Einkaufszentrum an der Landstraße/Wien-Mitte in Wien-Landstraße. Auf Rolltreppen zeigte sich besonders, dass es viele mit den Abstandsregeln immer noch nicht allzu ernst nehmen.

Die Mariahilfer Straße im sechsten Bezirk war nicht voll, aber auch nicht schlecht besucht. Auch hier gab es vor gewissen Geschäften Menschenschlangen. "Ich brauche für meinen kleinen Neffen einen Schneeanzug, das hat sich mein Bruder für seinen Sohn gewünscht. Und das ist nicht etwas, das ich bestelle", erläuterte eine junge Frau beim APA-Lokalaugenschein an den verschiedenen Shopping-Orten ihren Antrieb, noch vorm Lockdown noch rasch etwas einzukaufen.

(APA/Red)

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