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Rabatte und Hamsterkäufe: Großer Shopping-Andrang am Samstag in Österreich

Die Österreicher waren am Samstag in Shopping-Laune.
Die Österreicher waren am Samstag in Shopping-Laune. ©APA/Barbara Gindl
In Österreich waren am Samstag viele Menschen in den Einkaufszentren unterwegs. Die Innenstädte und Einkaufszentren waren gut besucht, vielerorts boten Händler Rabatte an, vor kleineren Geschäften bildeten sich wegen Corona-Einlassbeschränkungen fallweise Schlangen.
Massen in Wiener Einkaufszentrum
Massen in den Einkaufsstraßen

In der Grazer Innenstadt war am Vormittag sehr viel los, war bei einem APA-Lokalaugenschein ersichtlich. In einer großen Buchhandlung bildeten sich vor sämtlichen Kassen lange Schlangen wie sonst nur kurz vor Weihnachten.

In einem großen Supermarkt in Graz war am Vormittag beim APA-Lokalaugenschein ein für einen Samstag üblicher Andrang ersichtlich. "Fast gestürmt" wurden laut Gerhard Wohlmuth, Spartenobmann Handel der steirischen Wirtschaftskammer, vor allem der Lebensmittelhandel. "Es wurden wieder verstärkt Vorräte angelegt, was verwunderlich ist, weil der Lebensmittelhandel die Bevölkerung kontinuierlich versorgt." Auch in den Einkaufszentren war viel los, sagte Wohlmuth auf Anfrage. "Wir rechnen noch mit einem relativ starken Tag am Montag." Ab Dienstag solle die Verordnung mit den neuen Verschärfungen gelten.

Der Klagenfurter Benediktinermarkt war am Samstag gut besucht, das Einkaufszentrum City Arkaden ebenso, zeigte sich bei einem APA-Lokalaugenschein auch hier. Vor einem Schuhgeschäft in dem Einkaufszentrum, das Rabatte von 50 Prozent anbot, hatte sich bereits eine lange Warteschlange gebildet, weil immer nur einzelne Kunden eingelassen wurden. Zusätzlich befeuert wurde der Andrang wohl durch eine Cashback-Aktion der Klagenfurter Stadtregierung zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft, die am Donnerstag angelaufen war.

Viel Andrang vor Baumärkten in Oberösterreich

Die Oberösterreicher haben offenbar aus dem letzten Lockdown gelernt: Während sich der Ansturm auf Supermärkte in Grenzen hielt bzw. einem normalen Samstagvormittag entsprach, war vor Bau-, Einrichtungs- und Elektromärkten reger Betrieb, wie ein nicht repräsentativer Lokalaugenschein der APA ergab. Man deckte sich für die nächsten Wochen mit Heimwerkerzubehör ein und kaufte - etwas früher als in normalen Jahren - Advent-Dekoration.

Der Parkplatz eines Baumarktes in Ansfelden (Bezirk Linz-Land) war am Samstag um 8.30 Uhr bereits drei Viertel voll. Im weitläufigen Geschäft verteilten sich die Kunden aber einigermaßen. Allerdings bildeten sich an den Kassen, von denen jedoch nur zwei sowie ein SB-Schalter geöffnet hatten, lange Schlangen. Die Einkaufswagen waren angefüllt mit "Arbeit für daheim" für den drohenden zweiten harten Lockdown bis zum zweiten Advent.

Auch vor anderen Baumärkten im Zentralraum war der Ansturm groß. Bei einer Geschäftszeile mit mehreren Fachmärkten - Baumarkt, Elektrohändler, Einrichtungshaus etc. - in Leonding ging verkehrsmäßig nichts mehr, glücklich wer noch einen Parkplatz ergatterte. Bei einem Tierzubehörgeschäft wurde nicht nur für den Lockdown futtermäßig vorgesorgt, auch Grundausrüstungen wie Kratzbäume oder Nagerkäfige wurden in die Autos verfrachtet und ließen darauf schließen, dass nun wieder mehr Tiere in die Haushalte kommen oder zumindest bisherige Mitbewohner in den kommenden Wochen ein verschönertes Zuhause erhalten werden.

Viele Kunden griffen auch schon bei der Weihnachts- bzw. Advent-Dekoration kräftig zu - der Beginn der stillen Zeit ist ja heuer besonders still, mitten im zu erwartenden harten Lockdown.

Hohe Frequenz in Einkaufszentren Westösterreichs

Der ab nächster Woche bevorstehende harte Lockdown hat am Samstag zu einer hohen Frequenz in den Einkaufszentren im Westen Österreichs geführt. So war etwa Vorarlbergs größtes Einkaufszentrum - der Messepark in Dornbirn - von der Früh weg äußerst gut besucht, im Innsbrucker DEZ fing der Vormittag "belebt" an - mit einer weiteren Steigerung wurde gerechnet. Schon am Freitag war das DEZ "voll" gewesen.

Wie ein Lokalaugenschein im Messepark zeigte, drängten sich die Besucherströme durch die Gänge, im Lebensmittelhandel waren die Einkaufswägen gefüllt. Auf spezielle Waren - Stichwort: Toilettenpapier - hatten es die Messepark-Besucher dabei aber nicht abgesehen. Zur sehr starken Frequenz dürfte auch beigetragen haben, dass manche Geschäfte mit hohen Rabatten lockten.

Im DEZ war am Vormittag gegen 11.00 Uhr zwar "noch nicht die Hölle los", das Einkaufsgeschehen wurde auf APA-Anfrage aber als "belebt" beschrieben. Am späten Vormittag und am Nachmittag würden noch deutlich mehr Leute kommen. Bereits der Freitag hatte sich als ganz starker Einkaufstag entpuppt. "Die Leute geraten in Stress, weil sie nicht wissen, was auf sie zukommt", hieß es. So würden viele noch die Gelegenheit zum Einkaufen - manche auch im Hinblick auf Weihnachten - nutzen.

(APA/Red)

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