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KV-Austausch geplant: Laudamotion setzt Mitarbeiter unter Druck

Bei Laudamotion wurde der Druck auf die Belegschaft verschärft.
Bei Laudamotion wurde der Druck auf die Belegschaft verschärft. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Die Laudamotion-Geschäftsführung will den bestehenden Kollektivvertrag durch eine billigere Vereinbarung ersetzen. Den rund 560 Bord-Mitarbeitern wurde bereits mit Jobverlust gedroht, sollte man eine individuelle Vereinbarung ablehnen.
Angst bei AUA-Belegschaft

Die Manager der Lufthansa-Tochter AUA (Austrian Airlines) und die zu Ryanair gehörende Laudamotion wollen die Kollektivverträge (KV) aufschnüren, um ihre Sparpakete durchzuziehen. Die Gewerkschaft ist strikt dagegen.

Laudamotion will KV durch billigere Vereinbarung ersetzen

Auch bei Laudamotion wurde laut "Kurier" (Freitag) die Gangart noch einmal verschärft. Wie berichtet, will die Geschäftsführung den bestehenden KV durch eine neue, billigere Vereinbarung ersetzen.

Den rund 560 Bord-Mitarbeitern von Laudamotion war in den vergangenen Tagen mehrfach mit der Schließung der Airbus-Basis Wien mit Stichtag 30. Mai und dem Verlust aller Jobs gedroht worden. Die Start- und Landerechte wurden bereits an Ryanair übertragen.

Mitarbeiter sollen individuelle Vereinbarungen unterschreiben

Laut "Kurier" wurden die Mitarbeiter jetzt aufgefordert, bis spätestens 14. Mai individuelle Vereinbarungen zu unterschreiben.

Roman Hebenstreit, Chef der Gewerkschaft vida, wird in einem Schreiben der Laudamotion-Chefs, aus dem die Zeitung zitiert, Desinteresse am Überleben der Basis Wien vorgeworfen, und es wurden zwei Gesprächstermine noch in dieser Woche vorgeschlagen. Hebenstreit wird die Termine nicht wahrnehmen und auch mit der AUA nicht verhandeln. Die Gewerkschaft will bekanntermaßen einen Branchen-KV durchsetzen. Und sie werde sich von ausländischen Airlines nicht erpressen lassen, sagte Hebenstreit der Zeitung.

(APA/Red)

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