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Kurz "Grenzen in Europa müssen offen bleiben"

Auch grenzüberschreitendes Reisen soll weiterhin möglich sein.
Auch grenzüberschreitendes Reisen soll weiterhin möglich sein. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Bundeskanzler Sebastian Kurz warnte beim EU-Gipfel am Donnerstag vor der Schließung der Grenzen. Auch die deutsche Kanzlerin betonte die Notwendigkeit von einem funktionierenden Wirtschaftskreislauf.
Österreichische Reisewarnung für Tschechien

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) warnt vor der Schließung von Grenzen in der EU während der zweiten Welle der Corona-Pandemie. "Die Grenzen in Europa müssen offen bleiben", sagte Kurz am Donnerstag laut Nachrichtenagentur AFP bei einer Video-Konferenz der EU-Staats- und Regierungschefs. Alle Länder hätten "eine ähnliche Situation - manche sind ein paar Wochen voran, manche sind ein paar Wochen zurück".

Reisen soll weiterhin möglich bleiben

Viele EU-Staaten hätten aber bereits wieder "Lockdowns oder Lockdown-ähnliche Zustände". Sein Ziel sei "eine enge Koordinierung in der EU" bei den Covid-Maßnahmen, auch zum grenzüberschreitenden Reisen, meinte Kurz. Grenzschließungen wie während der ersten Welle der Pandemie im Frühjahr sollten vermieden werden.

Auch Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte, dass es für Deutschland "als Land in der Mitte Europas" wichtig sei, "dass die Grenzen offen bleiben". Das ließe der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert am Donnerstagabend wissen. Es müsse "einen funktionierenden Wirtschaftskreislauf" geben und die EU koordiniert die Pandemie bekämpfen. Die Staats- und Regierungschefs hatten am Donnerstagabend vor dem Hintergrund massiv ansteigender Infektionszahlen über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten.

Deutschland im Frühjahr mit Exportverbot

Rumäniens Präsident Klaus Iohannis betonte bei dem Treffen nach eigenen Angaben vor allem die Notwendigkeit, "die Entwicklung und Verteilung von Impfstoffen für alle Mitgliedstaaten sicherzustellen". Solidarität sei "der Schlüssel zur Bewältigung der Krise", erklärte er auf Twitter.

Im Frühjahr war es zu nationalen Alleingängen bei der Sicherung von Masken und Schutzausrüstung gekommen. Unter anderem Deutschland hatte zwischenzeitlich ein Exportverbot für die knappen medizinischen Güter verhängt.

(APA/red)

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