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Kritik am Fach Glück: "Viele davon brauchen Glück"

An der HAK Lustenau gibt es nun das Freifach "Glück".
An der HAK Lustenau gibt es nun das Freifach "Glück". ©VOL.AT, Facebook
NEOS-Nationalratsabgeordneter Gerald Loacker reagierte mit einer Spitze auf den Bericht über das Fach Glück an der HAK Lustenau. Bei den Lehrpersonen kam das nicht gut an.
Impressionen "Glücksunterricht"
Freifach Glück in Vorarlberg

Als Vorreiter in Westösterreich gibt es nun an der HAK Lustenau das Freifach "Glück". Denn glücklich sein lasse sich trainieren. Nationalratsabgeordneter Gerald Loacker von den NEOS ist der Ansicht, dass man auf einer kaufmännischen Schule wohl andere Schwerpunkte zuerst angehen müsse.

Facebook/Loacker

Schließlich hätten viele Schüler auch an diesen Schulen Probleme, Inflation und Preissteigerungen zu erklären oder zu berechnen. "Dann bin ich sicher: Viele davon brauchen Glück," schließt Loacker in seinem Posting zum Artikel. Loacker selbst hat mehrere Jahre Erfahrung in leitenden Positionen von Personalabteilungen.

Direktor hält dagegen

In den Kommentaren darunter lässt sich vor allem der Direktor einen anderen Schule nicht auf sich sitzen. "Ich habe einmal den gleichen lockeren Spruch von einem Personalchef eines Vorarlberger Unternehmens gehört. Darauf bin ich im nächsten Tag in eine Klasse und habe die Rechnung machen lassen. Alle(!) konnten die Rechnung", antwortet der HAK-Bregenz-Direktor Manfred Hämmerle. "Aber vielleicht bist auch du immer wieder einer Self-Fullfilling Prophecy erlegen?"

Einladung an die Schule

Das Kommentar an sich empfinde Hämmerle als überheblich. Er biete sich gern für einen Vortrag an, was es an den Schulen tatsächlich brauche und lädt Loacker an seine Schule ein, um sich mit den Schülern an der Zentralmatura zu messen. Dafür sieht Loacker seine Mathe-Kenntnisse jedoch bereits als zu eingerostet an, bittet den Direktor aber darum, einmal einen Blick auf die Einstiegstests zu werfen.

Auch der Direktor der betroffenen Schule, Hannes Scheffknecht, hat Kritik an dem Posting. Er verstehe nicht, wenn sich ein Politiker über einen ganzen Schultyp lustig mache. Er lade Loacker gern zu sich an die Schule zu einem Test ein. "Da würde er wohl etwas Glück brauchen, um eine positive Note erreichen zu können", erklärt Scheffknecht.

(Red.)

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