KPÖ startet mit Fest im Wiener Prater in den Wahlkampf

Mit einem Fest startet die KPÖ in den Wahlkampf.
Mit einem Fest startet die KPÖ in den Wahlkampf. ©APA
Am Samstag und Sonntag findet zum Wahlkampfauftakt der KPÖ das "VolksstimmeFest" im Wiener Prater statt. Spitzenkandidat Mirko Messner und einige andere Kandidaten stellten sich am frühen Samstagabend einer Diskussion mit Interessierten.
KPÖ-Spitzenkandidat Mirko Messner

Bei dem durchaus gut besuchten Fest konnten sich die Gäste etwa an Musikkonzerten und politischen Informations- sowie Kulinarikständen erfreuen. Gegen 18.00 Uhr zog es dann doch ein paar Interessierte zum sogenannten Diskussionszelt.

KPÖ fordert bedingungsloses Grundeinkommen

Die Wiener Spitzenkandidatin Melina Klaus forderte unter anderem ein bedingungsloses Grundeinkommen und “gleiche Rechte für alle Menschen”, wobei sie in diesem Zusammenhang kritisierte, dass das österreichische Staatsbürgerschaftssystem viele Menschen von der Wahl ausschließe. Auch Messner ist nicht zufrieden mit dem österreichischen Wahlrecht, Hürden würden den politischen Stillstand “zementieren”.

Die Fragen aus dem Publikum drehten sich eher um die KPÖ selbst, etwa dem Zustand ihrer Bibliothek oder ob man die Partei nicht besser in “Die Linke” umbenennen sollte. Bei den wenigen inhaltlichen Fragen verwies Messner etwa darauf, dass eine “radikale Umverteilung von oben nach unten” notwendig sei.

0,76 Prozent bei der Nationalratswahl 2008

Große finanzielle Möglichkeiten habe die KPÖ im Intensivwahlkampf nicht, erklärte der Spitzenkandidat gegenüber der APA. Man setze weiterhin auf Informationsstände und Flugblätter. Ein Einzug in den Nationalrat wäre für Messner eine Überraschung, wie er einräumt. Er habe aber natürlich Hoffnung. Bei der Nationalratswahl 2008 erreichte die KPÖ 0,76 Prozent. (APA)

Hier finden Sie alle Infos rund um die Wahl.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien - 2. Bezirk
  • KPÖ startet mit Fest im Wiener Prater in den Wahlkampf
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen